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Birma bleibt ein Land in einer tiefen Krise. Der Volksaufstand von 1988 fegte 26 Jahre Militärherrschaft unter General Ne Win nur dem Namen nach hinweg.
Die Nationale Liga für Demokratie von Aung San Suu Kyi errang bei den Wahlen 1990 einen erdrutschartigen Sieg. Doch wie dieses Buch berichtet, blieb das Militär an der Macht, und die Zukunft Birmas sieht problematischer aus als je zuvor.
Mit einer beispiellosen Beherrschung weitgehend unzugänglicher birmanischer Quellen und Interviews mit vielen der führenden Teilnehmer zeichnet Martin Smith den Aufstieg moderner politischer Parteien nach und enträtselt die Komplexität der seit langem andauernden Aufstände, die von Oppositionsgruppen wie der Kommunistischen Partei Birmas, der Karen National Union und einer Reihe anderer ethnisch-nationalistischer Bewegungen geführt werden. Das Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für die Bedingungen des Guerillakriegs, den Charakter der nationalen Befreiungsbewegungen und die Auswirkungen der ethnischen Zugehörigkeit auf politische Konflikte interessieren.