Bewertung:

Das Buch „Caesar“ erzählt die Lebensgeschichte eines Panda-Leoparden und behandelt Themen wie Liebe, die Brutalität der Natur und den Kreislauf von Leben und Tod. Während die einen die Erzählung und das frühe Talent des Autors schätzen, finden andere den Schreibstil schwerfällig und die Geschichte repetitiv.
Vorteile:Die Geschichte fesselt vom ersten Satz an und zeigt das frühe Erzähltalent des Autors. Sie bietet eine einzigartige Perspektive auf die raue Wirklichkeit der Natur und enthält eine Mischung aus Abenteuer und emotionaler Tiefe, die besonders Fans von Patrick O'Brian anspricht.
Nachteile:Der Schreibstil wird als klobig und repetitiv empfunden, mit unbeholfenen Übergängen. Die Themen sind aufgrund der Gewalt und des Todes für jüngere Leser möglicherweise nicht geeignet, und wer O'Brian nicht kennt, könnte es langweilig finden.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Caesar: The Life Story of a Panda Leopard
Eine schlichte Geschichte über die Grausamkeit und Schönheit der Natur und ein klarer Beweis für die erzählerische Gabe, die später in der Aubrey/Maturin-Serie zur Blüte kommen sollte. Als er vierzehn Jahre alt war und von einer chronischen Krankheit geplagt wurde, begann Patrick O'Brian, seine erste fiktive Figur zu erschaffen.
"Ich tat es in meinem Schlafzimmer und ein wenig, wenn ich eigentlich meine Hausaufgaben hätte machen sollen", gestand er in einer Notiz auf dem Original-Schutzumschlag. Caesar erzählt die pikareske, bezaubernde und ziemlich blutrünstige Geschichte eines Wesens, dessen Vater ein Riesenpanda und dessen Mutter ein Schneeleopard ist. Mit den Augen und der Stimme dieser fabelhaften Kreatur erfahren wir von seinem Leben als Jungtier, seinen ersten Jagdausflügen, seinen ersten Begegnungen mit dem Menschen, seiner Gefangennahme und Zähmung.
Caesar wurde 1930 veröffentlicht, drei Monate nach O'Brians fünfzehntem Geburtstag, aber der trockene Witz und die unsentimentale Präzision, die O'Brian-Leser an der Aubrey/Maturin-Reihe schätzen, sind bereits zu erkennen. Das Buch verbindet Stephen Maturins Faszination und sein enzyklopädisches Wissen über Naturgeschichte mit dem erzählerischen Charme von Rudyard Kiplings Das Dschungelbuch.
Es wurde in England und den Vereinigten Staaten veröffentlicht und in Schweden, Norwegen, Dänemark und Japan übersetzt. Die Kritiker feierten den Autor als den "jungen Thoreau".
Wir sehen hier einen wahren Geschichtenerzähler, der eine fesselnde Erzählung schreibt, die die Aufmerksamkeit des Lesers fesselt und nie nachlässt."--The Spectator