Cervantes in Algier: Das Märchen eines Gefangenen

Bewertung:   (4,8 von 5)

Cervantes in Algier: Das Märchen eines Gefangenen (Antonia Garces Maria)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Cervantes in Algier“ von María Antonia Garcés stellt eine fesselnde Untersuchung des Lebens von Miguel Cervantes während seiner Gefangenschaft in Algier dar und beleuchtet den historischen Kontext dieser Zeit sowie die psychologischen Auswirkungen des Traumas auf die Kreativität. Das Buch wird für seine gründliche Recherche und seinen fesselnden Schreibstil gelobt, der es sowohl für Wissenschaftler als auch für historisch und literarisch interessierte Leser zugänglich macht.

Vorteile:

Gut recherchierte und fesselnde Erzählung.
Bietet neue Einblicke in das Leben von Cervantes und die Geschichte von Algier.
Verbindet Trauma und Kreativität auf effektive Weise.
Enthält Übersetzungen von nicht-englischen Referenzen, um den Zugang zu erleichtern.
Spricht ein breites Publikum an, nicht nur Experten auf diesem Gebiet.

Nachteile:

Einige Leser könnten den Schwerpunkt auf psychologischer Analyse und Trauma als etwas schwerfällig empfinden, und diejenigen, die eine rein literarische Analyse suchen, müssen sich möglicherweise an den dargestellten historischen Kontext gewöhnen.

(basierend auf 5 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Cervantes in Algiers: A Captive's Tale

Inhalt des Buches:

Als der Soldat Miguel de Cervantes nach der Schlacht von Lepanto und anderen Feldzügen gegen die Türken im Mittelmeer nach Spanien zurückkehrte, wurde er von barbarischen Piraten gefangen genommen und nach Algier verschleppt. Die fünf Jahre, die er in den algerischen Bagnios oder Gefängnissen (1575-1580) verbrachte, hinterließen einen unauslöschlichen Eindruck auf seine Werke. Von den ersten Theaterstücken und Erzählungen, die er nach seiner Freilassung verfasste, bis hin zu seinem posthumen Roman spricht die Geschichte von Cervantes' traumatischer Erfahrung ununterbrochen durch seine Schriften. Cervantes in Algier bietet einen umfassenden Überblick über sein Leben als Sklave und vor allem über die anhaltenden Auswirkungen dieser traumatischen Erfahrung auf sein literarisches Schaffen.

Jahrhunderts, das Leben von Cervantes im Gefängnis, seine vier Ausbruchsversuche und die Bedingungen seines letzten Lösegelds so anschaulich und aufschlussreich dokumentiert. Garces' Porträt einer hochentwickelten multiethnischen Kultur in Algier dürfte darüber hinaus neue Diskussionen über die frühneuzeitlichen Begegnungen zwischen Christen und Muslimen eröffnen. Indem er Belege aus vielen verschiedenen historischen und literarischen Quellen zusammenführt, rekonstruiert Garces die Beziehungen zwischen Christen, Muslimen und Abtrünnigen in einer Reihe von Cervantes' Schriften.

Die Idee, dass Überlebende der Gefangenschaft ihre Geschichte wiederholen müssen, um zu überleben (eine Einsicht, die von Coleridge über Primo Levi bis hin zu Dori Laub angeführt wird), erklärt nicht nur Cervantes' Erzählung, sondern auch das Buch, das sie so überzeugend theoretisiert. Als ehemalige Gefangene (eine Geisel der kolumbianischen Guerilla) liest und hört die Autorin Cervantes mit einem anderen Ohr.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780826514066
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2002
Seitenzahl:312

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