Bewertung:

Cold Case North befasst sich mit der Untersuchung des mysteriösen Verschwindens zweier indigener Aktivisten im Kanada der späten 1960er Jahre. Die Erzählung befasst sich mit den ethischen Überlegungen und kulturellen Hintergründen, die für den Fall von Bedeutung sind, und regt die Leser dazu an, die weiterreichenden Auswirkungen der Geschichte auf die Gesellschaft und indigene Themen zu berücksichtigen.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und fesselnd geschrieben und bietet einen fesselnden Kriminalroman mit interessanten kulturellen Einblicken. Die Leserinnen und Leser schätzen die Aufmerksamkeit, die den Gedankengängen des Ermittlers gewidmet wird, die Würde, die den beteiligten Familien entgegengebracht wird, und die detaillierte Erforschung der sozialen und politischen Dynamik innerhalb indigener Gemeinschaften. Der Schreibstil wird gelobt, weil er den Lesern das Gefühl gibt, mit den Menschen und den Ermittlungen verbunden zu sein.
Nachteile:Einige Leser empfanden den Schreibstil als uneinheitlich und langatmig, so dass das Buch teilweise schwer zu lesen war. Das Ende war für einige besonders enttäuschend, da es sich abrupt anfühlte und viele Fragen unbeantwortet ließ, was dazu führte, dass man sich betrogen fühlte, nachdem man einige Zeit in die Erzählung investiert hatte. Außerdem dauerte es bei einigen Lesern eine Weile, bis sie sich auf die Geschichte einlassen konnten.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Cold Case North: The Search for James Brady and Absolom Halkett
Vermisste Personen. Doppelmord? James Brady, der Anführer der M tis, war einer der bekanntesten indigenen Aktivisten in Kanada.
Als Kommunist, Stratege und Bibliophiler führte er die M tis und die First Nations zum Aufstand gegen die Unterdrückung durch Regierung und Kirche. Bradys Erfolg machte Politikern und Geistlichen Angst, denn er hatte überall Feinde. Im Jahr 1967 verschwanden die beiden Männer aus ihrem abgelegenen Lager am See, als sie zusammen mit Absolom Halkett, einem Ratsmitglied der Cree, in Saskatchewan nach Bodenschätzen suchten.
50 Jahre lang kursierten Gerüchte über geheime Bergbauinteressen, politische Intrigen und Mord. Cold Case North erzählt die Geschichte, wie ein kleines Team mit Hilfe der indigenen Gemeinschaft das Versagen der Polizei bei den ursprünglichen Ermittlungen aufdeckte, neue Hinweise und Zeugenaussagen entdeckte und die Teile des größten Vermisstenpuzzles des Nordens zusammenfügte.
"Wie in zu vielen Fällen vermisster und ermordeter indigener Menschen haben die Behörden nicht sichergestellt, dass der Tod von Brady und Halkett ordnungsgemäß untersucht wurde. Dieses Buch trägt dazu bei, dem Schicksal dieser beiden Männer auf den Grund zu gehen, und zeigt, warum Ermittler das Wissen der indigenen Völker niemals ignorieren sollten.
" --Darren Prefontaine, Autor von Gabriel Dumont