Bewertung:

John Dickies Buch über die sizilianische Mafia wird weithin für seine detaillierte Recherche und aufschlussreiche Analyse der Organisation gelobt. Während viele Rezensenten die historische Genauigkeit und die fesselnde Erzählung loben, kritisieren einige den dichten Schreibstil und den Mangel an Funktionen in der Kindle-Version. Insgesamt dient es als umfassende Einführung in das Thema, auch wenn es vielleicht nicht die Bedürfnisse derjenigen erfüllt, die eine tiefere Erforschung der Verbindungen zur amerikanischen Mafia suchen.
Vorteile:⬤ Außergewöhnlich gut recherchiert und umfassend.
⬤ Fesselnde Erzählung und interessante Anekdoten.
⬤ Historisch genau mit aufschlussreicher Analyse.
⬤ Vermittelt ein tiefes Verständnis für die Ursprünge und Operationen der sizilianischen Mafia.
⬤ Enthält Fotos und eine Bibliographie für weitere Untersuchungen.
⬤ Dichter akademischer Schreibstil, der für Gelegenheitsleser eine Herausforderung darstellen kann.
⬤ In der Kindle-Ausgabe fehlen Fotos und Seitenangaben, was die Navigation erschwert.
⬤ Einige Rezensenten finden die Selbstherrlichkeit und die Werturteile des Autors irritierend.
⬤ Begrenzte Berichterstattung über die Verbindungen der amerikanischen Mafia zu Sizilien.
⬤ Die Überbetonung bestimmter Erzählungen kann die Gesamtkohärenz beeinträchtigen.
(basierend auf 155 Leserbewertungen)
Cosa Nostra: A History of the Sicilian Mafia
Cosa Nostra wird in Italien als das beste Buch bezeichnet, das je über die Mafia in irgendeiner Sprache geschrieben wurde.
Es ist eine faszinierende, gewalttätige und düster-komische Darstellung, die sich wie Fiktion liest und uns tief in das Allerheiligste dieser Geheimgesellschaft führt, in das sich bisher nur wenige vorgewagt haben. In dieser fesselnden Geschichte der sizilianischen Mafia enthüllt John Dickie anhand verblüffender neuer Forschungsergebnisse das Innenleben dieses Geheimbundes mit einer mörderischen Vergangenheit.
Er erklärt, wie die Mafia entstanden ist, wie sie auf Bedrohungen und Herausforderungen reagiert und stellt uns die realen Charaktere vor, die die amerikanische Fantasie über Generationen hinweg beflügelt und die Mafia zu einem internationalen, überlebensgroßen kulturellen Phänomen gemacht haben. Zu Dickies schillernden Figuren gehören Antonio Giammona, der erste "Boss der Bosse", der New Yorker Polizist Joe Petrosino, der die sizilianische Mafia unterschätzte und dafür mit seinem Leben bezahlte, und Bernard "der Traktor" Provenzano, der aktuelle Boss der Bosse, der sich seit 1963 in Sizilien versteckt hält.