Bewertung:

Insgesamt wird „Countdown to Independence“ als wertvolle Quelle für das Verständnis der Ereignisse, die zur amerikanischen Unabhängigkeit führten, hoch geschätzt und bietet detaillierte Erklärungen und ausgewogene Perspektiven. Es wird für seine Fähigkeit gelobt, sowohl Studenten als auch Gelegenheitshistoriker anzusprechen.
Vorteile:Gut strukturierte und chronologische Darstellung, deckt beide Seiten historischer Themen ab, wertvoll für Lehre und Forschung, fesselnd für Gelegenheitshistoriker und Studenten, reich an detaillierten Erklärungen.
Nachteile:Nicht erwähnt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Countdown to Independence
Fünfzehn Jahre lang, zwischen 1760 und 1775, bevor ein Tropfen Blut in Lexington und Concord vergossen wurde, waren Ideen die Waffen, mit denen Amerikaner und Engländer eine Revolution führten.
Aus Worten des Protests wurden erst dann Taten des Widerstands, als beide Seiten erkannten, dass die Fragen, die das Reich teilten, nur mit Gewalt entschieden werden konnten. Wie haben die sozialen, politischen und intellektuellen Entwicklungen der Kolonialzeit eine schockierende Revolution der amerikanischen Kolonisten gegen Großbritannien ausgelöst? Wie sahen die Briten die Situation in Amerika? Wer waren die beteiligten Personen (Whigs und Tories) in den amerikanischen Kolonien und in England? Welche Probleme brauten sich unter der Oberfläche zusammen, die es einer zerlumpten Gruppe von Patrioten ermöglichten, die stärkste Armee der Welt zu besiegen? War die endgültige Trennung der amerikanischen Kolonien von England unvermeidlich, oder hätte sie vermieden werden können? Die renommierte Biografin Natalie S.
Bober konzentriert sich auf die Zeit von der Thronbesteigung Georgs III. in Großbritannien bis zur Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung durch den Kontinentalkongress und versucht, diese und andere Fragen zu beantworten, indem sie die Ereignisse, die zum Revolutionskrieg führten, aus der Sicht der Helden und Rebellen auf beiden Seiten des Atlantiks erzählt. Da sie erkannt hat, dass die Biografie das menschliche Herz der Geschichte ist, hat sie fesselnde Mini-Biografien der britischen und amerikanischen Charaktere erstellt.
Indem sie ihre Leser an die tatsächlichen Schauplätze, sowohl in Amerika als auch in England, mitnimmt und die menschlichen Geschichten hinter den historischen Ereignissen aufdeckt, sowie durch die Verwendung von Originalquellen wie Briefen, Tagebüchern und Reden, lässt sie die Personen, die in dem sich entfaltenden Drama eine Rolle spielten, aus den Seiten des Buches heraustreten und zu lebendigen Menschen werden. Indem sie die Dramatik, den Witz, die Politik und die Umgangsformen der Generation einfängt, die das erste britische Empire regierte und verlor, und dabei der Sache der Kolonialpatrioten voll gerecht wird, nimmt sie ihre Leser mit auf einen provokanten und anregenden Countdown zur Unabhängigkeit.