
Dies ist der erste von drei Bänden, die auf Vorträgen basieren, die auf der Konferenz „The Fragile Tradition: The German Cultural Imagination Since 1500“ in Cambridge, 2002, gehalten wurden.
Zusammen bieten sie einen Überblick über die aktuelle Forschung zur kulturellen, historischen und literarischen Vorstellungskraft des deutschsprachigen Raums während der gesamten Neuzeit. Der Band beleuchtet die Art und Weise, wie das kulturelle Gedächtnis und das historische Bewusstsein durch Erfahrungen der Diskontinuität geformt wurden, und konzentriert sich dabei insbesondere auf die Rezeption der Reformation, das literarische und ideologische Erbe der Aufklärung sowie die Darstellung von Krieg, Holocaust und der Wiedervereinigung Deutschlands in der zeitgenössischen Literatur und Museumskultur.