Bewertung:

Die Rezensionen von D.H. Lawrences „Twilight in Italy“ spiegeln eine Mischung aus Bewunderung und Frustration wider. Viele Leser schätzen Lawrences lebendige Beschreibungen und aufschlussreiche Beobachtungen von Menschen und Landschaften in Italien, während andere den Text als langweilig oder übermäßig beschreibend empfinden. Einige Leser sind fasziniert von Lawrence' Fähigkeit, ein Gefühl für den Ort zu entwickeln, während andere sich von der Erzählung ausgeschlossen oder gelangweilt fühlen.
Vorteile:Lebendiger und poetischer Schreibstil, eindrucksvolle Beschreibungen von Landschaften und Menschen, tiefe Einblicke in kulturelle Veränderungen, fesselnder Reisebericht, starkes Gefühl für den Ort, gut bearbeitetes Kindle-Format.
Nachteile:Langwieriges Tempo, übermäßig beschreibender Stil, der sich mühsam anfühlen kann, für einige Leser nicht nachvollziehbar, eher als anthropologische Kuriosität denn als unterhaltsame Lektüre empfunden, einige fanden es schwierig, sich auf den Text einzulassen.
(basierend auf 33 Leserbewertungen)
Twilight in Italy
David Herbert Lawrence (11. September 1885 - 2. März 1930) war ein englischer Schriftsteller und Dichter. Seine gesammelten Werke stellen u. a. eine umfassende Reflexion über die entmenschlichenden Auswirkungen der Moderne und der Industrialisierung dar. Lawrence befasst sich unter anderem mit den Themen Sexualität, emotionale Gesundheit, Vitalität, Spontaneität und Instinkt.
Lawrence' Ansichten brachten ihm viele Feinde ein, und er musste in der zweiten Hälfte seines Lebens, die er größtenteils im freiwilligen Exil verbrachte, das er seine „wilde Pilgerreise“ nannte, offizielle Verfolgung, Zensur und falsche Darstellung seines Schaffens ertragen. Zum Zeitpunkt seines Todes galt er in der Öffentlichkeit als Pornograph, der seine beträchtlichen Talente vergeudet hatte. E. M. Forster wandte sich in einem Nachruf gegen diese weit verbreitete Ansicht und bezeichnete ihn als „den größten fantasievollen Romancier unserer Generation“. Der Philosoph Bertrand Russell charakterisierte Lawrence als einen „proto-deutschen Faschisten“. Später rühmte der Literaturkritiker F. R. Leavis sowohl seine künstlerische Integrität als auch seine moralische Ernsthaftigkeit.
D. H. Lawrence ist vor allem für seinen berüchtigten Roman „Lady Chatterley's Lover“ bekannt, der in den Vereinigten Staaten bis 1959 verboten war. Er gilt weithin als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. (wikipedia.org)