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Ancient Egypt and Early China: State, Society, and Culture
Obwohl sie mehr als ein Jahrtausend auseinander lagen, wiesen die großen Zivilisationen des Neuen Reiches in Ägypten (ca. 1548-1086 v.
Chr.) und der Han-Dynastie in China (206 v. Chr. - 220 n.
Chr.) verblüffende Ähnlichkeiten auf. Beide waren um große, überschwemmungsgefährdete Flüsse herum angesiedelt - den Nil und den Gelben Fluss - und bauten komplexe hydraulische Systeme auf, um ihre Macht zu verwalten.
Beide breiteten ihre Territorien über riesige Reiche aus, die durch Krieg und Diplomatie kontrolliert wurden, und durchliefen Perioden radikaler Reformen, die von charismatischen Herrschern angeführt wurden - dem "Ketzerkönig" Echnaton und dem geschmähten Reformer Wang Mang. Die universelle Gerechtigkeit wurde durch Gerichte ausgeübt, und jedes Reich wurde von einer Bürokratie verwaltet, in der hochqualifizierte Schriftgelehrte einen besonderen Status hatten. Ägypten und China entwickelten jeweils ausgefeilte Vorstellungen von einer Welt nach dem Tod und schufen Schicksalsspiele, die den Zugang zu diesen Reichen erleichterten.
Dieser bahnbrechende Band bietet einen innovativen Vergleich zwischen diesen beiden Zivilisationen. Durch eine Kombination von textlichen, kunsthistorischen und archäologischen Analysen zeigt das Alte Ägypten und das frühe China sowohl gemeinsame strukturelle Merkmale der beiden Zivilisationen als auch Unterscheidungsmerkmale auf.