Bewertung:

Frank Smiths „Buch des Lernens und Vergessens“ stellt eine nachdenklich stimmende Kritik an der herkömmlichen Bildung dar und plädiert für einen sinnvolleren, schülerzentrierten Ansatz beim Lernen. Während viele Kritiken die aufschlussreichen Ideen zur Bildungsreform, den Humor und die Zugänglichkeit loben, bemängeln einige den Mangel an originellem Inhalt oder Komplexität.
Vorteile:⬤ Fesselnder und humorvoller Schreibstil
⬤ schnell und leicht zu lesen
⬤ bietet wertvolle Einblicke in die Bildung
⬤ regt dazu an, traditionelle Lehrmethoden zu überdenken
⬤ gute Ressource für Pädagogen und Eltern
⬤ setzt sich für schülerzentriertes Lernen ein.
⬤ Wahrgenommener Mangel an originellem oder bemerkenswertem Inhalt
⬤ einige Abschnitte wiederholen sich
⬤ kein praktischer Leitfaden
⬤ komplexe Konzepte sind vielleicht nicht für alle Leser leicht verdaulich
⬤ einige fanden es nicht hilfreich.
(basierend auf 34 Leserbewertungen)
The Book of Learning and Forgetting
In diesem Buch, das zum Nachdenken anregt, erklärt Frank Smith, wie Schulen und Bildungsbehörden systematisch die kraftvollen, angeborenen Lernfähigkeiten von Kindern behindern und so Handicaps schaffen, die oft ein Leben lang bestehen bleiben.
Der Autor kontrastiert die falsche und erfundene offizielle Theorie, dass Lernen Arbeit ist (die dazu dient, die externe Kontrolle von Lehrern und Schülern durch übermäßige Regulierung und massive Tests zu rechtfertigen), mit der korrekten, aber offiziell unterdrückten klassischen Ansicht, dass Lernen ein sozialer Prozess ist, der natürlich und kontinuierlich durch gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden kann. Dieses Buch dürfte in einer Zeit von Interesse sein, in der nationale Behörden weiterhin Lehrer und Schüler für angebliche Misserfolge im Bildungswesen verantwortlich machen.
Es soll Lehrern und Eltern helfen, sterile Haltungen gegenüber dem Lehren und Lernen zu bekämpfen und zu verhindern, dass die derzeitigen Praktiken weiteren Schaden anrichten.