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Early American Cinema in Transition: Story, Style, and Filmmaking, 1907a 1913
Die Jahre 1907-1913 markieren eine entscheidende Phase des Übergangs im amerikanischen Kino. Als sich bewegte Bilder von einer bloßen Neuheit zu einer zunehmend beliebten Unterhaltung entwickelten, reagierten die jungen Studios mit längeren Laufzeiten und komplexeren Geschichten.
Eine wachsende Fachpresse und veränderte Produktionsverfahren beeinflussten das Filmschaffen ebenfalls. In Early American Cinema in Transition untersucht Charlie Keil anhand eines breiten Querschnitts von Spielfilmen die formalen Veränderungen im Kino dieser Zeit und die Art und Weise, wie die Filmemacher Erzähltechniken entwickelten, um sie an das fünfzehnminütige Ein-Rollen-Format anzupassen.
Keil zeigt auf, welche Arten von Erzählungen sich am besten für die Dauer einer einzigen Filmrolle eigneten, welche besonderen Anforderungen Zeit und Raum an diese frühe Form der Filmerzählung stellten und wie die Filmemacher die einzigartigen Merkmale eines primär visuellen Mediums nutzten, um Geschichten zu entwickeln, die ein Millionenpublikum ansprechen sollten. Er unterstreicht seine Analyse durch einen detaillierten Blick auf sechs Filme: The Boy Detective; The Forgotten Watch; Rose O'Salem-Town; Cupid's Monkey Wrench; Belle Boyd, A Confederate Spy; und Suspense.