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Editing and Special/Visual Effects
Die meisten Kinobesucher betrachten den Schnitt und die Spezialeffekte als unterschiedliche Komponenten des Filmprozesses.
Man könnte sie sogar als polare Gegensätze betrachten, da ein effektiver Filmschnitt oft subtil und fast unsichtbar ist, während Spezialeffekte häufig die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dennoch arbeiten Cutter und Visual-Effects-Künstler seit den Anfängen des Kinos bis zum heutigen Tag Hand in Hand.
Das Buch "Editing and Special/Visual Effects" versammelt eine Vielzahl von Filmwissenschaftlern, die nachzeichnen, wie sich die Kunst des Schnitts und der Effekte gemeinsam entwickelt haben. Angefangen bei den "Trickfilmen" der frühen Stummfilmzeit, die das Publikum durch das Einfügen oder Herausschneiden von Schlüsselbildern in Erstaunen versetzten, bis hin zu den modernsten Effekttechnologien und den versteckten Schnitten, die zur Erzeugung von Illusionen eingesetzt wurden, zeigen die Autoren, wie diese beiden Künste die Filmgeschichte prägten. Der Leser lernt eine Vielzahl von Filmtechniken kennen, von der Rückprojektion und den Matte Shots des klassischen Hollywoods bis hin zu den schnellen Schnitten und der flächendeckenden CGI des modernen Blockbusters.
Editing and Special/Visual Effects bietet nicht nur einen reichhaltigen historischen Überblick, sondern beleuchtet diese beiden Gewerke auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Leser lernt die analogen und digitalen Werkzeuge kennen, die in den einzelnen Gewerken zum Einsatz kommen, erfährt, wie sich die Veränderungen in der Filmindustrie auswirken und lernt die Prozesse der künstlerischen Zusammenarbeit neu zu schätzen.