
The Business of Armaments
Wie bauten Großbritanniens bekannteste Rüstungsfirmen, Armstrongs und Vickers, ihre Geschäfte auf und verkauften von 1855 bis 1955 Rüstungsgüter in Großbritannien und in Übersee? Joanna Spear legt eine vergleichende Analyse dieser Firmen vor und untersucht die Beziehungen, die sie mit der britischen Regierung und ausländischen Staaten aufbauten.
Sie zeigt auf, wie die Firmen vor dem Hintergrund der imperialen Expansion und der beiden Weltkriege eigenständige innen- und außenpolitische Strategien entwickelten und umsetzten. Auf der Grundlage umfangreicher neuer Forschungsergebnisse untersucht diese Studie die Herausforderungen, denen sich die beiden Firmen bei ihren Verkäufen im In- und Ausland gegenübersahen, darunter das Engagement der britischen Regierung für eine Laissez-faire-Politik, die Vorurteile innerhalb der britischen Elite gegenüber denjenigen, die im Handel tätig waren, und der Widerstand der Ministerien gegen den Umgang mit privaten Firmen.
Es wird aufgezeigt, welche Strategien und Taktiken die Firmen entwickelten, um diese Hindernisse beim Verkauf von Waffen im In- und Ausland zu überwinden, und wie sie dauerhafte Beziehungen zu Staaten in Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten aufbauten.