Bewertung:

Das Buch „House of Bush, House of Saud“ von Craig Unger befasst sich mit den komplexen und umstrittenen Beziehungen zwischen der Familie Bush und dem saudischen Königshaus und untersucht Themen wie Geld, Macht und politischen Einfluss, insbesondere im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um den 11. September. Die Leser finden das Buch aufschlussreich, fesselnd und augenöffnend, obwohl einige den verschwörerischen Ton und die starke liberale Voreingenommenheit kritisieren.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet wertvolle Einblicke in die Verbindungen zwischen der amerikanischen Politik und Saudi-Arabien, insbesondere in Bezug auf die Familie Bush. Viele Leser fanden es fesselnd und zum Nachdenken anregend, mit wichtigen Enthüllungen über politische Beziehungen und historische Ereignisse, die nicht allgemein diskutiert werden.
Nachteile:Kritiker bemängeln einen verschwörerischen Ton, der die Glaubwürdigkeit des Buches untergräbt, und eine Tendenz zur liberalen Voreingenommenheit, wobei einige Leser das Gefühl haben, dass das Buch übermäßig rechthaberisch ist und konkrete Beweise für einige Behauptungen fehlen. Außerdem fanden einige das Buch unorganisiert und mäandernd, was es manchmal schwierig machte, ihm zu folgen.
(basierend auf 62 Leserbewertungen)
House of Bush, House of Saud: The Secret Relationship Between the World's Two Most Powerful Dynasties
Ein preisgekrönter Enthüllungsjournalist deckt die dreißigjährige Beziehung zwischen der Familie Bush und dem Haus Saud auf und erklärt deren Auswirkungen auf die amerikanische Außenpolitik, Wirtschaft und nationale Sicherheit.
House of Bush, House of Saud beginnt mit einer politisch brisanten Frage: Wie kommt es, dass zwei Tage nach dem 11. September 2001, als der Flugverkehr in den USA stark eingeschränkt war, 140 Saudis, viele von ihnen direkte Verwandte von Osama Bin Laden, das Land verlassen durften, ohne von den US-Geheimdiensten befragt zu werden?
Die Antwort liegt in einer verborgenen Beziehung, die in den 1970er Jahren begann, als das ölreiche Haus Saud begann, amerikanische Politiker zu umwerben, um militärischen Schutz, Einfluss und Investitionsmöglichkeiten zu erhalten. Mit der Bush-Familie trafen die Saudis auf eine wahre Fundgrube - sie erhielten direkten Zugang zu den Präsidenten Reagan, George H. W. Bush und George W. Bush. Um das erstaunliche Geflecht der Verbindungen zwischen den Saudis und den Bushs nachzuzeichnen, befragte Unger drei ehemalige CIA-Direktoren, hochrangige saudische und israelische Geheimdienstmitarbeiter sowie mehr als hundert weitere Quellen. Sein Zugang zu den wichtigsten Akteuren ist beispiellos und oft exklusiv - einschließlich der Führungskräfte der Carlyle Group, der riesigen Investmentfirma, an der das Haus Bush und das Haus Saud jeweils eine große Beteiligung halten.
Wie Bob Woodwards The Veil bietet Ungers House of Bush, House of Saud eine noch nie dagewesene Reportage; wie Michael Moores Dude, Where's My Country? bietet Ungers Buch eine politische Gegenerzählung zu den offiziellen Erklärungen; dieser tiefgründige Bericht wurde bereits von den Senatoren Hillary Rodham Clinton und Charles Schumer zitiert und stellt den 11. September 2001, die beiden Golfkriege und die andauernde Nahostkrise in einen neuen Kontext: Was geschah wirklich, als Amerikas mächtigste politische Familie von ihren saudischen Gegenspielern verführt wurde?