Bewertung:

Das Buch hat ein gemischtes Echo hervorgerufen: Einige Leser fanden es inspirierend und unterhaltsam, während andere es als langatmig und selbstverliebt kritisierten. Viele schätzen Millers Humor und die Offenheit, mit der er über seine Lesereise berichtet, während einige enttäuscht sind, weil es an tiefgreifenden Einsichten mangelt und der Schwerpunkt eher auf dem Leben des Autors als auf der Literatur selbst liegt. Insgesamt scheint das Buch den Wunsch zu wecken, mehr zu lesen, aber es mag nicht jeden gleichermaßen ansprechen.
Vorteile:⬤ Inspirierend und motivierend für Leser, die ihre Leidenschaft für Bücher neu entfachen wollen.
⬤ Humorvoller und einnehmender Schreibstil, der vielen Spaß macht.
⬤ Bietet eine neue Sichtweise auf den Einfluss von Literatur auf die persönliche Entwicklung.
⬤ Ermutigt die Leser, ihre eigene „Liste der Besserung“ zu erstellen.
⬤ Zugänglich und schneller zu lesen im Vergleich zu dichten Klassikern.
⬤ Einige Leser finden es langatmig und selbstverliebt, mit übermäßigem Fokus auf das Leben des Autors und nicht auf die Bücher.
⬤ Kritik am literarischen Geschmack und Humor des Autors, der von manchen als prätentiös empfunden wird.
⬤ Die physische Qualität des Buches wurde negativ bewertet (billiges Papier, geknickte Seiten).
⬤ Nicht alle Leser fanden es tiefgründig oder aufschlussreich in Bezug auf die besprochene Literatur.
(basierend auf 105 Leserbewertungen)
The Year of Reading Dangerously: How Fifty Great Books (and Two Not-So-Great Ones) Saved My Life
Die lebhaft unterhaltsame und oft bewegende Chronik eines Redakteurs und Schriftstellers über sein einjähriges Abenteuer mit fünfzig großartigen (und zwei nicht so großartigen) Büchern - eine wahre Geschichte über das Lesen, die uns daran erinnert, warum wir uns alle in unserem Leben Zeit für Bücher nehmen sollten.
Kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag stellte der Autor und Kritiker Andy Miller fest, dass er nicht annähernd so belesen ist, wie er es gerne wäre. Als glühender Bücherliebhaber, dem das Lesen irgendwie abhanden gekommen war, begann er über die Macht von Büchern nachzudenken, die ein individuelles Leben - auch sein eigenes - verändern und die Art von Mensch definieren können, die er gerne sein möchte. Ausgehend von einem Exemplar von Bulgakows Meister und Margarita, das er eines Tages in einer Buchhandlung findet, begibt er sich auf eine literarische Odyssee des aufmerksamen Lesens und der ironischen Selbstbetrachtung. Von Middlemarch über Anna Karenina bis hin zu A Confederacy of Dunces sind dies Bücher, die Miller unbedingt lesen wollte; Bücher, die er schon immer lesen wollte; Bücher, die er angefangen, aber nicht beendet hatte; und Bücher, bei denen er gelogen hatte, um andere zu beeindrucken.
Mit einer Mischung aus Memoiren und Literaturkritik ist The Year of Reading Dangerously Millers herzliche, humorvolle und ehrliche Untersuchung dessen, was es bedeutet, ein Leser zu sein. In der Überzeugung, dass Bücher es verdienen, gelesen, genossen und in der realen Welt diskutiert zu werden, dokumentiert Miller seine Leseerfahrungen und wie sie sich auf sein tägliches Leben und letztlich auf sein Selbstverständnis auswirken. Das Ergebnis ist eine witzige und aufschlussreiche Entdeckungsreise und Seelensuche, die das bleibende Wunder des Buches und die Macht des Lesens zelebriert.
--Matt Haig, Autor von Die Menschen