Bewertung:

Das Buch „A Hermit's Cookbook“ erhält gemischte Kritiken. Während viele Leser es interessant und leicht zu lesen finden, mit wertvollen Einblicken in das klösterliche Leben und Rezepten, fühlen sich andere durch den Titel in die Irre geführt und kritisieren den repetitiven Charakter des Inhalts.
Vorteile:⬤ Fesselnd und leicht zu lesen
⬤ bietet interessante historische Einblicke über Einsiedler und Mönche
⬤ hochwertige Aufmachung
⬤ enthält einzigartige Rezepte
⬤ gut recherchiert
⬤ unterhaltsam für Geschichtsliebhaber.
⬤ Irreführender Titel, der sich mehr auf zönobitische Mönche als auf Eremiten konzentriert
⬤ einige fanden das Buch langweilig und repetitiv
⬤ ein Vorschlag, es vor dem Kauf in der Bibliothek auszuleihen, da es als zu wenig tiefgründig empfunden wird.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
A Hermit's Cookbook: Monks, Food and Fasting in the Middle Ages
Wie überlebten die mittelalterlichen Einsiedler mit ihrer selbstverleugnenden Diät? Was haben sie gegessen, und wie haben unethische Mönche die Regeln umgangen? Der ägyptische Einsiedler Onuphrios soll sich ausschließlich von Datteln ernährt haben, und der vielleicht berühmteste aller Einsiedler, Johannes der Täufer, von Heuschrecken und wildem Honig. War es wirklich möglich, sich von so wenig Nahrung zu ernähren?
Die Geschichte des Mönchtums ist geprägt von einem heftigen und leidenschaftlichen Verzicht auf die gewöhnlichen Annehmlichkeiten des Lebens, vor allem auf Essen und Trinken. A Hermit's Cookbook beginnt mit Geschichten und Federporträts der Wüstenväter des frühen Christentums und ihrer Anhänger, die asketische Einzelgänger, Einsiedler und Säulenbewohner waren.
Anschließend wird untersucht, wie die Ideale der Wüstenväter sowohl in der byzantinischen als auch in der abendländischen Tradition wiederbelebt wurden, wobei der Anbau von Lebensmitteln in Klöstern, das Essen und Kochen sowie die Frage, warum die Jagd auf Tiere von jedem Einsiedler, der etwas auf sich hält, abgelehnt wurde, behandelt werden. Voller Anekdoten und mit Rezepten für einfachen Mönchseintopf und Brotsuppe - und vielen anderen - ist dies eine faszinierende Geschichte über Einsiedler, Mönche, Essen und Fasten im Mittelalter.