Bewertung:

Das Buch stellt eine Untersuchung der biblischen Eschatologie dar, wobei der Schwerpunkt auf neutestamentlichen Perspektiven in ihrem historischen Kontext liegt, insbesondere in Bezug auf das Judentum des ersten Jahrhunderts. Während einige Rezensionen den wissenschaftlichen Ansatz und die Einsichten loben, kritisieren andere das Buch wegen einer vermeintlichen Voreingenommenheit gegenüber dem Präterismus und Unzulänglichkeiten bei der Behandlung bestimmter biblischer Texte.
Vorteile:⬤ Bietet eine gut geschriebene Argumentation für das Verständnis der neutestamentlichen Eschatologie in ihrem historischen Kontext.
⬤ Bietet hilfreiche Analogien und Illustrationen, um komplexe theologische Ideen zu verdeutlichen.
⬤ Ermutigt die Leser, die Perspektiven der ursprünglichen Autoren und die Dringlichkeit ihrer Botschaften zu berücksichtigen.
⬤ Wurde von einigen Gelehrten für seinen Beitrag zur biblischen Prophezeiungsforschung hoch gelobt.
⬤ Einige Kritiker argumentieren, dass es eine präteristische Auslegung stark begünstigt und andere Ansichten und relevante Texte, insbesondere in der Offenbarung, vernachlässigt.
⬤ Vorwürfe der Übervereinfachung und der unzureichenden Berücksichtigung der gesamten Bandbreite neutestamentlicher Lehren.
⬤ Die Standpunkte werden als potenziell irreführend in Bezug auf traditionelle eschatologische Überzeugungen angesehen und wurden von einigen Rezensenten als „unaufrichtig“ bezeichnet.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Coming of the Son of Man
Andrew Perriman spürt dem kraftvollen Motiv der Ankunft des Menschensohns von Daniel bis zur Offenbarung nach und liefert Denkanstöße für die eschatologische Erzählung.
Wie war es, die biblische Verkündigung dieses Kommens zum ersten Mal in einem kulturellen, politischen und religiösen Kontext zu hören, der sich stark von unserem eigenen unterscheidet? Wie dachten die frühen Christen über die Unmittelbarkeit des verheißenen Tages des Herrn? Welchen Unterschied machte diese Botschaft für ihr Denken, ihr Leben und die Verbreitung des Evangeliums aus? Dieses Buch wendet sich an die abgestumpften postmodernen Menschen des einundzwanzigsten Jahrhunderts, die alles schon einmal gehört haben. Jahrhunderts, die alles schon einmal gehört haben.
Indem er die Erfüllung eines Großteils der neutestamentlichen Apokalyptik in den Ereignissen der ersten Jahrhunderte sieht, schlägt Perriman vor, dass wir uns in einem wichtigen Sinne über die Eschatologie hinausbewegt haben - in ein Zeitalter der erneuerten Gemeinschaft und Mission, das in seinem Umfang schöpferisch ist. The Coming of the Son of Man ist eine wichtige Lektüre für alle, die sich an der Debatte darüber beteiligen wollen, was Kirche ist - und sein wird.