Bewertung:

Donald Antrims Memoiren „The Afterlife“ sind eine wunderschön geschriebene Erkundung seiner komplexen Beziehung zu seiner alkoholkranken Mutter, die tiefe persönliche Einsichten mit Humor und ergreifenden Beobachtungen verbindet. In dem Buch mischen sich Momente eines düsteren Familiendramas mit heiteren Erzählungen, so dass eine zutiefst fesselnde Geschichte entsteht, die den Leser mitreißt.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschriebene Prosa mit komplexen und fesselnden Sätzen.
⬤ Tief empfundene und aufschlussreiche Erkundungen familiärer Beziehungen, insbesondere mit einem gestörten Elternteil.
⬤ Bietet eine Mischung aus Humor und Schärfe, die sowohl berührt als auch zum Nachdenken anregt.
⬤ Bietet ein neues Verständnis für das Aufwachsen mit einem alkoholkranken Elternteil.
⬤ Voller ungeschminkter Emotionen, die den Leser in den Bann ziehen.
⬤ Einige Leser empfanden Teile der Erzählung als irrelevant oder abschweifend.
⬤ Die schweren Themen der familiären Dysfunktion und des Alkoholismus könnten für manche zu deprimierend sein.
⬤ Einige wenige Kritiken wiesen darauf hin, dass das Buch schlecht geschrieben oder enttäuschend sein könnte, was im Gegensatz zu den meisten positiven Rückmeldungen steht.
⬤ Der enge Fokus der Memoiren mag nicht alle Leser ansprechen.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
The Afterlife: A Memoir
A New York Times Book Review Editors' Choice
Im Winter 2000, kurz nach dem Tod seiner Mutter, begann Donald Antrim, über seine Familie zu schreiben. In Stücken, die in The New Yorker erschienen und in der Anthologie Best American Essays veröffentlicht wurden, erforschte Antrim seine intensiven und komplizierten Beziehungen zu seiner Mutter Louanne, einer Künstlerin, Lehrerin und heftig destabilisierenden Alkoholikerin.
Seinem sanftmütigen Großvater, der in den Bergen von North Carolina lebte und der immer hoffte, seine Tochter vor sich selbst zu retten.
Und sein Vater, der seine Mutter zweimal geheiratet hat.
Das Nachleben ist ein elliptisches, manchmal zärtliches, manchmal schwarz-komisches Porträt einer Familie - fehlerhaft, zerrissen, wütend - und eines Mannes, der darum kämpft, die Natur seiner Herkunft zu erfahren.