Bewertung:

Das Buch ist eine persönliche und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstmord und bietet wertvolle Einblicke in die Probleme der psychischen Gesundheit, die damit einhergehen. Es fängt sowohl die Angst als auch die Hoffnung ein, die mit der Auseinandersetzung mit dem Thema verbunden sind, und bietet eine einzigartige Perspektive, die bei vielen Lesern, die persönlich oder durch geliebte Menschen von Selbstmord betroffen sind, Anklang findet.
Vorteile:⬤ Bietet eine neue Perspektive auf Selbstmord und psychische Gesundheit.
⬤ Ehrliche und unverblümte Darstellung der Erfahrungen des Autors.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der die Leser emotional anspricht.
⬤ Bietet kathartische und nachvollziehbare Reflexionen über Trauma und Genesung.
⬤ Sehr empfehlenswert für Einzelpersonen und Familien, die mit Selbstmordgedanken zu tun haben.
⬤ Einige Leser fanden Teile des Buches verwirrend oder schlecht erklärt, insbesondere die ersten Sequenzen.
⬤ Einige Rezensenten empfanden die Kürze des Buches als Nachteil und meinten, es hätte auch länger sein können.
⬤ Einige Kritiker bemängelten, dass das Buch eher eine Wiederholung von bereits veröffentlichten Inhalten sei.
⬤ Eine Minderheit fand den Schreibstil nicht nach ihrem Geschmack und beschrieb ihn als verworren.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
One Friday in April: A Story of Suicide and Survival
Als die Sonne an einem Freitagnachmittag im April 2006 am Himmel unterging, fand sich der bekannte Autor Donald Antrim auf dem Dach seines Wohnhauses in Brooklyn wieder und fürchtete um sein Leben.
In diesen bewegenden Memoiren erzählt Antrim anschaulich, was ihn auf das Dach führte und was geschah, nachdem er wieder herunterkam: zwei Krankenhausaufenthalte, wochenlange erfolglose klinische Versuche, der Schrecken, sich einer EKT zu unterziehen - und der rettende Anruf von David Foster Wallace, der ihn davon überzeugte, es zu versuchen - sowie Jahre der unbeständigen Erholung und des Rückschlags. An einem Freitag im April wird Selbstmord - ob in Gedanken oder in der Tat - als eigenständige Krankheit betrachtet, als einzigartige Folge eines Traumas und persönlicher Isolation, und nicht als Entscheidung eines depressiven Menschen.
Als notwendige Ergänzung zu William Styrons Klassiker Darkness Visible wirft dieses tiefgründige, aufschlussreiche Werk Licht auf die Tragödie und das Geheimnis des Selbstmords und bietet Trost, der Leben retten kann.