Bewertung:

Das Buch über Harry Houdini hat gemischte Kritiken erhalten. Einige loben es als gute Lektüre, andere kritisieren seine übertriebene Psychoanalyse und den Mangel an kohärenter Erzählung. Mehrere Rezensenten empfehlen alternative Biografien als bessere Wahl.
Vorteile:Einige Leser fanden das Buch interessant und unterhaltsam und schätzten vor allem die Abschnitte, in denen die Mythen um Houdinis Tod und seinen finanziellen Erfolg widerlegt werden. Sie erkannten an, dass bestimmte Teile des Buches ausgezeichnet waren.
Nachteile:Viele Rezensenten wiesen auf den übermäßigen Gebrauch von Freud'schen Analysen und persönlichen Anekdoten des Autors hin, die der Biografie abträglich waren. Beanstandet wurden mangelnde Fokussierung, zu viele Details, Wiederholungen und schlechtes Lektorat. Einige waren der Meinung, dass der Autor eine Verachtung für Houdini zeigte, was zu einer voreingenommenen Darstellung führte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Life and Many Deaths of Harry Houdini
Für viele Künstler sind das Bühnenleben und das wirkliche Leben getrennte Identitäten. Für den Meisterillusionisten Harry Houdini waren die beiden untrennbar miteinander verbunden.
In dieser viel beachteten Biografie zeigt Ruth Brandon, wie Houdinis Besessenheit von seiner eigenen Sterblichkeit ihn zu todesmutigen Kunststücken trieb, die nicht nur das Publikum in ihren Bann zogen, sondern auch seine eigenen wütenden psychologischen Dämonen unterdrückten. Während Brandon von Houdinis Fluchtmethoden erzählt, fragt sie: Wovor versuchte er zu fliehen? Ihre Erkundung der psychischen Landschaft eines der dauerhaft berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts ist eine äußerst faszinierende Lektüre.
Brandon enthüllt viel Neues: wie Houdini einen Phantomsohn erfand, warum er täglich lange Briefe an seine Frau Bess schrieb, die ein Stockwerk unter ihm lebte, seine kämpferischen Beziehungen zu Medien und Spiritualisten, darunter Arthur Conan Doyle, und die erste vollständige Beschreibung seines sagenhaften Todes. Diese defi nitive Biographie erlaubt es dem Leser, einen Blick in Houdinis Psyche zu werfen und ihn tiefer als je zuvor zu verstehen.