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The Light in Their Consciences: The Early Quakers in Britain, 1646-1666
Die Gesellschaft der Freunde, auch bekannt als Quäker, entstand in England während der Bürgerkriege in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts. Jahrhunderts in England. Die frühen Quäker wurden als Begründer einer grundlegend neuen Form der spirituellen Praxis, als radikales Ende der protestantischen Reformation und als politische Revolutionäre beschrieben. In The Light in Their Consciences (Das Licht in ihrem Bewusstsein), das die früheste Geschichte der Freunde in England erzählt, zeigt Rosemary Moore, dass alle diese Charakterisierungen zutreffend sind und uns helfen können, die wahre Bedeutung des Quäkertums zu verstehen.
Moore bietet überzeugende Porträts der führenden Persönlichkeiten der Quäkerbewegung, insbesondere von George Fox, James Nayler und Margaret Fell. Sie zeigt ihre Beziehungen zueinander auf und dokumentiert den Aufstieg von George Fox zum führenden Freund, wobei sie sich nicht so sehr auf Fox' eigene Verkündigungen stützt, sondern auf die Wahrnehmungen sowohl seiner Anhänger als auch seiner Feinde, wie sie sich in der Korrespondenz und in gedruckten Pamphleten widerspiegeln. Moore zeichnet auch das Wachstum eines echten konfessionellen Bewusstseins unter den Freunden nach. Dies führt sie dazu, ihren Bericht über den üblichen Haltepunkt 1660 - die Restauration von Charles II - hinaus bis 1666 fortzusetzen. In jenem Jahr leitete Fox wichtige organisatorische Reformen ein, die die eigentliche Trennlinie zwischen der frühen charismatischen Quäkerbewegung und der introvertierten Sekte des späteren siebzehnten Jahrhunderts markierten.
The Light in Their Consciences verbindet eine lebendige Erzählung mit tadelloser Recherche. Moore stützt sich auf eine noch nie dagewesene computergestützte Analyse der gesamten zeitgenössischen Quäker- und Anti-Quäker-Literatur. Ihr Bericht wird Historiker, Theologen und Mitglieder der Gesellschaft der Freunde in der ganzen Welt interessieren.