Bewertung:

Das Buch erzählt die erschütternde Geschichte von Natascha Kampusch, die entführt wurde und acht Jahre lang gefangen gehalten wurde. Es gibt einen Einblick in ihre Tortur und die Auswirkungen auf ihr Leben. Über den Schreibstil und die erzählerische Tiefe gehen die Meinungen der Leser jedoch auseinander.
Vorteile:Die Geschichte wird als intensiv, interessant und anregend beschrieben. Viele Leserinnen und Leser schätzten die Hintergrundinformationen und den Kontext, in dem die Entführung stattfand, ebenso wie Nataschas Widerstandskraft. Einige fanden die letzten Kapitel besonders spannend und fesselnd.
Nachteile:Kritiker wiesen darauf hin, dass das Buch zu viele sich wiederholende Details enthält, dass es ihm an emotionaler Tiefe fehlt und dass es sich eher wie ein Polizeibericht als eine Erzählung anfühlt. Einige fanden es langweilig oder übermäßig spekulativ und ließen viele Fragen zu Nataschas Erlebnissen unbeantwortet. Insgesamt waren mehrere Leser der Meinung, dass die Ausführung besser hätte sein können.
(basierend auf 71 Leserbewertungen)
Girl in the Cellar: The Natascha Kampusch Story
Acht Jahre der Finsternis.
Am 2. März 1998 wurde die zehnjährige Natascha Kampusch auf dem Weg zur Schule entführt. Mehr als acht Jahre später, am 23. August 2006, entkam sie mit einer Geschichte, die die ganze Welt schockierte und entsetzte. Sie verbrachte die heikelsten Jahre ihres Lebens versteckt in einem Keller unter einem gewöhnlichen österreichischen Vorstadthaus. Wie konnte sie überleben? Was für eine Frau war aus ihr geworden? Was für ein Mann war Wolfgang Priklopil, ihr Entführer - und welche Forderungen hatte er an sie gestellt?
Die Journalisten Allan Hall und Michael Leidig haben Nataschas Geschichte von Anfang an begleitet. Als Ergebnis einer außergewöhnlichen investigativen Berichterstattung geht Girl in the Cellar diesem tragischen Fall auf den Grund und enthüllt eine Wahrheit, die sich niemand hätte vorstellen können.