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The Mystery in the Mausoleum
Casey Conley, ein einbeiniger Detektiv, wird mit der Aufklärung des sensationellsten Verbrechens in der Stadt Ridgewood beauftragt. Jemand hat neun Leichen aus ihrer letzten Ruhestätte im Mausoleum des Friedhofs gestohlen. Caseys Ermittlungen reißen Wunden in seine Psyche, ähnlich wie die, die sein Bein im Irak erlitten hat.
Im Irak war Casey Teil einer Spezialeinheit der Armee. Seine dunklen Emotionen, die er in der Wüste zurückgelassen zu haben glaubte, kommen wieder zum Vorschein, als Casey seine Ermittlungen vertieft. Er fragt sich nicht nur, warum jemand diese Leichen mitnimmt, sondern auch, wo sie sein könnten.
Caseys Ermittlungen weisen auf einen Verdächtigen hin, der sich nicht von Leichen angezogen zu fühlen scheint. Nein, dieses Raubtier missbraucht traurige, lebende Seelen, die das Pech haben, in seinen bösen Bannkreis gezogen zu werden. Ein solches Opfer, dessen Leben auf tragische Weise durch eine Bombe beendet wurde, hat eine besondere Bedeutung für den Amputierten, und dieses Verbrechen beflügelt seine unerbittliche Leidenschaft, das Raubtier zu fassen.
Ein Geständnis ist nicht das Einzige, was Casey im Kopf hat, als er den Angeklagten schließlich konfrontiert. Der Detektiv muss die Dämonen austreiben, die durch dieses seltsame Verbrechen wieder auferstanden sind. Der Angeklagte, ein perfekter Soziopath, erkennt dieses Bedürfnis. Die epische Konfrontation der beiden Männer - ein Tanz zwischen Gut und Böse - ist eine Abhandlung über den menschlichen Schmerz. Der eine leidet unter einer so starken Überlebensschuld, dass er sich nicht würdig fühlt, unter den Lebenden zu sein. Der andere ist vom Überleben besessen und wirft seine Opfer weg, wenn sie seine Bedürfnisse nicht mehr erfüllen.
Nur einer der beiden Männer wird diese verzweifelte Begegnung unbeschadet überstehen.