Bewertung:

Das Buch „The New God-Image“ von Edward Edinger wird für seine aufschlussreiche Erforschung der Jung'schen Konzepte, insbesondere der modernen Wahrnehmung des Gottesbildes und seiner Entwicklung, sehr geschätzt. Viele Rezensenten loben Edingers wissenschaftlichen und doch zugänglichen Schreibstil, seine Fähigkeit, komplexe Ideen zu verdeutlichen, und den umfangreichen historischen Kontext, den er liefert. Einige Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Edingers Kritik an bestimmten religiösen Standpunkten und seine Ansichten über den Animismus veraltet erscheinen können und einen Mangel an ökologischem Bewusstsein widerspiegeln.
Vorteile:Hochgelobt für seine Klarheit, wissenschaftliche Einsicht und Zugänglichkeit. Beschäftigt sich mit tiefenpsychologischen Konzepten und bietet einen historischen Überblick über das religiöse Denken. Wird als bedeutsam und relevant für spirituell Suchende angesehen.
Nachteile:Einige Rezensenten halten Edingers Ansichten über Animismus für überholt. Die Kritik an der traditionellen Spiritualität als weniger fortschrittlich wirft Bedenken hinsichtlich des ökologischen Bewusstseins auf. Bestimmte jungianische Vorurteile werden als weniger nützlich bezeichnet.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The New God-Image: A Study of Jung's Key Letters Concerning the Evolution of the Western God-Image
C. G. Jung sah in der Kulturgeschichte des westlichen Menschen eine fortschreitende Entwicklung seines Gottesbildes. In den letzten zehn Jahren seines Lebens schrieb er eine Reihe bemerkenswerter Briefe über das neue Gottesbild, das jetzt durch die Entdeckungen der Tiefenpsychologie entsteht.
Dr. Edward Edinger hat vierzehn dieser Briefe zur Diskussion ausgewählt und das Buch in die folgenden drei Teile gegliedert:
EPISTEMOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN- Das neue Bewusstsein des modernen Menschen von Subjektivität.
DER PARADOXISCHE GOTT- Das Wesen des neuen Gottesbildes als Vereinigung von Gegensätzen.
Wie das neue Gottesbild in einzelnen Männern und Frauen geboren wird.
"Wenn genügend Individuen diese transformative Erfahrung (conjunctio) in sich selbst gemacht haben, dann werden sie zu Samen, die in die kollektive Psyche gesät werden und die die Vereinigung der kollektiven Psyche als Ganzes fördern können. Wie viele werden dazu nötig sein? .. Ich denke, jeder Einzelne sollte sein Leben aus der Hypothese heraus leben, dass es vielleicht einer tun würde.".
-Edward F. Edinger.
Edward F. Edinger ist ein führender Jungscher Analytiker mit Wohnsitz in Los Angeles. Er ist Gründungsmitglied der C. G. Jung Foundation of New York und ehemaliger Vorsitzender des C. G. Jung Training Center in New York, wo er viele Jahre lang praktizierte. Dr. Edinger ist der Autor von vierzehn Büchern, die sich mit den Jungschen Themen Archetypen, Psyche, Selbst und Analyse befassen.