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Port Royal Experiment: A Case Study in Development
Das Port-Royal-Experiment stützt sich auf die klassische Wissenschaft und ist keine historische Erzählung, sondern eine Studie über das, was man heute Entwicklung und Nationenbildung nennt. Das Port-Royal-Experiment war eine gemeinsame Anstrengung von Regierung und Privatpersonen, die während des Bürgerkriegs begann, um ehemaligen Sklaven den Weg in die Freiheit und zur Selbstversorgung zu ebnen.
Port Royal Harbor und die Sea Islands vor der Küste von South Carolina wurden 1861 von Unionstruppen befreit. Als der Vormarsch der Bundestruppen begann, flohen die weißen Plantagenbesitzer und Bewohner und ließen etwa 10 000 schwarze Sklaven zurück. Mehrere private Wohltätigkeitsorganisationen aus dem Norden unterstützten die ehemaligen Sklaven dabei, sich selbst zu versorgen.
Dennoch war das Port Royal-Experiment nur ein gemischter Erfolg und wurde von den Bemühungen um die Wiederherstellung des Status quo der weißen Vorherrschaft angefochten. Die Rückkehr zur Selbstverwaltung machte dann vieles von dem, was das Experiment erreicht hatte, wieder zunichte.
Das Port Royal-Experiment ist in zehn Kapitel unterteilt, von denen jedes einen bestimmten Aspekt der Erfahrung behandeln soll. Zu den Themen gehören Planungsüberlegungen, philanthropische gesellschaftliche Aktivitäten, Zivilgesellschaft, wirtschaftliche Entwicklung, politische Entwicklung und Widerstand.
Jedes Kapitel stellt die Fallstudie in den Kontext neuerer Bemühungen um Entwicklung und Staatsaufbau in Ländern wie Bosnien, Somalia, Kosovo, Irak und Afghanistan. Der moderne Leser wird erkennen, dass die Herausforderungen, mit denen das Port Royal Experiment konfrontiert war, nach wie vor aktuell sind, auch wenn ihre Lösungen schwer fassbar bleiben.