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The Black Register
Wie können sich Denker mit der Frage nach dem Menschlichen auseinandersetzen, wenn sie entmenschlicht worden sind? Wie können sich schwarze Denker mit einer Welt auseinandersetzen, die durch Antischwarzsein strukturiert ist, einer Welt, die sich gegen die Existenz von Schwarzen selbst richtet?
Dies sind die Fragen, die Tendayi Sithole bei seinen brillanten Analysen der Werke von Sylvia Wynter, Aim C saire, Steve Biko, Assata Shakur, George Jackson, Mabogo P. More und einer Kritik an Giorgio Agamben leiten. Durch seine sorgfältige Befragung ihrer Schriften zeigt Sithole, wie das schwarze Register eine einzigartige kritische Perspektive darstellt, von der aus man sich mit Welten auseinandersetzen kann, die systematisch auf Entmenschlichung ausgerichtet sind. Das schwarze Register ist die Art und Weise des Denkens, des Wissens und des Handelns, die aus den existenziellen Kämpfen gegen die Antischwarzheit hervorgeht und die in der gelebten Erfahrung des Schwarzseins in einer antischwarzen Welt verankert ist. Das schwarze Register ist die Kraft der Kritik, die von Denkern ausgeht, die entmenschlicht sind und die ihrerseits die Realität, in der sie leben, in Frage stellen, definieren und analysieren, um sie neu zu gestalten und die Kräfte zu entlarven, die die Unterwerfung bestimmen.
Dieses Buch definiert den Bogen des kritischen schwarzen Denkens der letzten fünfundsiebzig Jahre neu und wird ein unverzichtbarer Text für jeden sein, der sich mit den tiefgreifenden und dauerhaften Wegen beschäftigt, auf denen Ethnie unsere Welt und unser Denken strukturiert.