Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung des sowjetischen Raumfahrtprogramms, wobei seine Entwürfe und Missionen hervorgehoben werden, begleitet von ansprechendem Bildmaterial. Obwohl es als hilfreiche Einführung dient und visuell ansprechend ist, wird es manchmal kritisiert, weil es zu technisch ist und in bestimmten Bereichen nicht genügend Details enthält.
Vorteile:⬤ Prägnant und konzentriert auf die russischen unbemannten Mondsonden und das bemannte Mondprogramm
⬤ gut illustriert mit schönen Farbabbildungen und einigen seltenen Fotografien
⬤ effektiv chronologisch geordnet
⬤ preisgünstig
⬤ bietet einen guten Ausgangspunkt für weitere Recherchen.
⬤ Einige störende Tippfehler und Widersprüche im Text
⬤ eine trockene und technische Lektüre, die vielleicht nicht jeden anspricht
⬤ in bestimmten Abschnitten fehlt es an Tiefe
⬤ verwendet amerikanische Einheiten statt des metrischen Systems, was für manche Leser ein Nachteil sein könnte.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Soviet Space Program: The Lunar Mission Years: 1959-1976
Die N1 war die Trägerrakete für das sowjetische bemannte Mondprogramm und damit das direkte Gegenstück zur Saturn V, der Rakete, die 1969 die amerikanischen Astronauten zum Mond brachte. Mit einer Höhe von 345 Fuß war die N1 die größte jemals von den Sowjets gebaute Rakete und hatte ungefähr die gleiche Höhe und das gleiche Gewicht wie die Saturn.
Obwohl die Sowjets den USA im Wettlauf um den Weltraum zunächst voraus waren, gerieten sie ins Hintertreffen, als sich das Tempo für die erste Mondlandung beschleunigte. Massive technische und personelle Schwierigkeiten sowie spektakuläre Misserfolge verzögerten das N1-Programm immer wieder. Nach der erfolgreichen Landung der Amerikaner auf dem Mond wurde das Programm schließlich eingestellt, ohne dass die N1 jemals die Umlaufbahn erreichte.
Die vollständige Geschichte dieses kaum bekannten sowjetischen Programms wird hier vorgestellt, beginnend im Jahr 1959, zusammen mit detaillierten technischen Beschreibungen der Konstruktion und Entwicklung der N1. Eine ausführliche Erörterung der Startversuche, der Katastrophen und der endgültigen Einstellung des Programms im Jahr 1974 vervollständigt diese umfassende Geschichte.