Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung des amerikanischen Mercury-Projekts und gibt Einblicke in die Entwicklung des Programms und die technischen Herausforderungen. Es ist gut bebildert und dient als hervorragendes Nachschlagewerk für alle, die sich für die Raumfahrtgeschichte interessieren.
Vorteile:Hoher Detaillierungsgrad, ausgezeichnete Illustrationen, dicht an Informationen, informativ über das Raumschiff und die Entwicklung des Programms, regt zur weiteren Lektüre der Reihe an, gut geschrieben für Nicht-Experten.
Nachteile:Verwirrende Einheitenumrechnungen, viele Tippfehler und sachliche Irrtümer, gelegentlich trockene Darstellung, könnte jüngere Leser überfordern, kleine Druckgröße.
(basierend auf 23 Leserbewertungen)
Project Mercury
Das Projekt Mercury war der Einstieg der USA in die bemannte Raumfahrt.
Als das Programm 1958 begann, war die Sowjetunion den USA im Rennen um die Vorherrschaft im Weltraum weit voraus. Mit großem Aufwand und in Rekordzeit entwickelte die neu gegründete Raumfahrtorganisation NASA ein Raumtransportsystem mit Orbitalkapsel und Trägerraketen.
Damit schickte sie im Mai 1961 Alan Shepard auf den ersten suborbitalen Sprung ins All und im Februar 1962 John Glenn als ersten amerikanischen Astronauten in die Erdumlaufbahn. Dennoch wurden die Amerikaner von den Sowjets im Wettlauf um den ersten Menschen im Weltraum geschlagen. Das Projekt Mercury war jedoch die Grundlage für den späteren Erfolg der NASA beim Wettlauf zum Mond.
Alle Missionen des Projekts Mercury werden besprochen, einschließlich Details zu allen Raumfahrzeugen und den beteiligten Astronauten. Hervorragende Farb- und Archivbilder, Ausschnitte und Pläne sind ebenfalls enthalten.