Bewertung:

Das Buch ist eine facettenreiche Geschichte, in der Überleben, Liebe und Geschichte vor dem Hintergrund der Outer Banks miteinander verwoben sind. Der Protagonist Carlo erzählt seine Geschichte in Form von Tagebucheinträgen an seine Tochter, die dem Leser sowohl emotionale Tiefe als auch ein starkes Gefühl für den Ort vermitteln. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sympathisch, und die Geschichte fesselt den Leser und macht ihn neugierig.
Vorteile:Die Geschichte ist gut geschrieben und hat eine starke Charakterentwicklung; sie vermittelt ein lebendiges Gefühl für die Outer Banks, so dass der Leser das Gefühl hat, den Schauplatz aus erster Hand zu erleben. Die Mischung aus Überleben, Liebe und historischen Elementen verleiht der Geschichte Tiefe, und viele Leser fanden die emotionale Reise fesselnd und lohnend. Der beschreibende Stil der Autorin erweckt die Charaktere und Schauplätze effektiv zum Leben.
Nachteile:In mehreren Rezensionen wurde darauf hingewiesen, dass das Buch Tippfehler enthält und ein besseres Korrekturlesen nötig wäre. Einige Leserinnen und Leser empfanden die Erzählung als düster und schwer, so dass aufgrund der emotionalen Intensität Pausen eingelegt werden mussten. Einige waren der Meinung, dass die Geschichte langsam beginnt, aber positiv endet.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Diary of Carlo Cipriani
Für Leser, die schon immer wissen wollten, wie die originalen spanischen Pferde nach Corolla, North Carolina, gekommen sein könnten, und für Fans von Der mit dem Wolf tanzt und Castaway, Das Tagebuch des Carlo Cipriani zeigt, wie die Tragödie einer verlorenen Liebe einen Menschen beeinflussen kann und wie man vor allem niemals die Hoffnung aufgeben sollte.
Denn siehst du, Luisa, geliebt zu werden ist eine Sache, aber verstanden zu werden ist alles.
(Carlo Cipriani)
Um der Tragödie des Todes seiner Frau zu entgehen, verlässt Carlo Cipriani 1521 Spanien. Doch das Schiff, auf dem er und sein Hengst Cantante sich befinden, sinkt während eines Orkans.
Er schafft es mit vier Schiffskameraden und mehreren Pferden an Land, aber nicht mit seinem geliebten Cantante. Die vier verbringen ihre Zeit damit, mit dem wenigen Essen, das sie finden können, zu überleben und nur Regenwasser zu trinken. In der Hoffnung, eines Tages nach Hause zurückzukehren, schreibt Carlo in sein Tagebuch, um seiner kleinen Tochter zu erklären, warum er sie ohne ein einziges Wort des Abschieds zurückgelassen hat.
Carlo ist schließlich völlig allein. Als Selbstmord ein gangbarer Ausweg aus dieser trostlosen Existenz zu sein scheint, trifft er die einzige Person, mit der er wieder glücklich werden könnte. Doch seine Vergangenheit verfolgt ihn immer noch, und es scheint, als sei der Tod gekommen, um ihn und sein Glück zu verfolgen, wie er seine Frau und ihr Glück zu Hause in Spanien verfolgt hat. Die Frage ist, ob es wirklich so ist, oder ob ihn seine Schuldgefühle, weil er seine Tochter verlassen hat, völlig verrückt gemacht haben.