Bewertung:

Das unsterbliche Leben der Henrietta Lacks von Rebecca Skloot erzählt die fesselnde Geschichte von Henrietta Lacks, einer Frau, deren Zellen ohne Zustimmung entnommen wurden und zu einem Eckpfeiler der medizinischen Forschung wurden. Das Buch verknüpft ihr Leben, die Wissenschaft ihrer HeLa-Zellen und die ethischen Fragen der biomedizinischen Forschung, insbesondere in Bezug auf Ethnie und Einwilligung. Skloots gründliche Recherche und ihr erzählerischer Ansatz bringen die Menschlichkeit hinter dem wissenschaftlichen Durchbruch und die Kämpfe von Henriettas Familie ans Licht.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, leicht verständlich und fesselt den Leser mit einer Mischung aus Biografie und Wissenschaft. Es macht die Geschichte hinter den HeLa-Zellen menschlich, erforscht ethische Fragen in der Medizin und schildert die Kämpfe von Henriettas Familie auf einfühlsame Weise. Vielen Lesern fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen, und sie schätzen die Fähigkeit der Autorin, komplexe wissenschaftliche Konzepte verständlich darzustellen.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass das Buch manchmal langsam werden kann und dass es ein gewisses Maß an Details enthält, das zwar informativ ist, aber manche überfordern könnte. Außerdem wurde die schlechte Qualität der gedruckten Version bemängelt, insbesondere das empfindliche Papier, das leicht reißt.
(basierend auf 7240 Leserbewertungen)
The Immortal Life of Henrietta Lacks
Henrietta Lacks, eine arme Tabakbäuerin aus den Südstaaten, wurde vor sechzig Jahren in einem ungekennzeichneten Grab beigesetzt.
Doch ihre Zellen - ohne ihr Wissen entnommen, in Kulturen gezüchtet und milliardenfach gekauft und verkauft - wurden zu einem der wichtigsten Werkzeuge der medizinischen Forschung. Rebecca Skloot nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise von der „farbigen“ Station des Johns Hopkins Hospital in den 1950er Jahren bis nach East Baltimore heute, wo Henriettas Familie mit ihrem Erbe kämpft.