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The Underwater Eye: How the Movie Camera Opened the Depths and Unleashed New Realms of Fantasy
Eine reiche Geschichte des Unterwasserfilms und wie er die Ästhetik von Filmen und die öffentliche Wahrnehmung der Ozeane tiefgreifend beeinflusst hat
In The Underwater Eye (Das Unterwasserauge) erzählt Margaret Cohen die faszinierende Geschichte, wie die Entwicklung moderner Tauchausrüstungen und Filmkameratechnologien es Dokumentar- und Spielfilmemachern ermöglicht hat, den menschlichen Blick in die Tiefe zu lenken, neue Bilder von den Meeren und der Unterwasserwelt zu schaffen und die Vorstellungskraft der Menschen zu erweitern. Auf dem anspruchsvollsten Filmschauplatz der Welt haben Filmemacher die emotionale Kraft der Unterwasserwelt genutzt, um neue Visionen von Horror, Tragödie, Abenteuer, Schönheit und Surrealismus zu schaffen, die das Publikum unterhalten und seine Wahrnehmung der Realität des Meeres prägen.
Anhand von Werken von Filmemachern, die von J. E. Williamson, dem Erfinder der ersten Unterwasserfilmtechnik im Jahr 1914, bis zu Wes Anderson reichen, der die Unterwasserszenen seines Films The Life Aquatic with Steve Zissou aus dem Jahr 2004 komplett in einem Schwimmbecken drehte, zeigt The Underwater Eye, wie die radikal fremden Qualitäten der Unterwasseroptik seit mehr als einem Jahrhundert flüssige Fantasien geprägt haben. Das reich bebilderte Buch untersucht Dokumentarfilme von Jacques Cousteau, Louis Malle und Hans Hass, Kunstfilme von Man Ray und Jean Vigo sowie populäre Filme und Fernsehserien wie 20.000 Leagues Under the Sea, Creature from the Black Lagoon, Sea Hunt, die Bond-Filme, Jaws, The Abyss und Titanic. Das Buch untersucht den kulturellen Einfluss von Unterwasserfilmen und stellt die Frage, welche Rolle der Film bei der Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit dem Ozean spielt, der eine Frontlinie des Klimawandels darstellt.