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The Embodied Word: Preaching as Art
Predigen als Kunst und Liturgie - Die Liturgie als Werk des Volkes Gottes gibt dem Prediger einen Ort, an dem er stehen kann - eine organische Verbindung mit einer bewussten sakramentalen Gemeinschaft, sagt Rice. Der Ort der Predigt ist die Gemeinschaft, der Leib Christi, und die Hermeneutik, die die homiletische Exegese, den Stil und die Präsentation bestimmt, ergibt sich aus der liturgischen Situation der Predigt.
Das verkörperte Wort stellt die Predigt an den ihr gebührenden Platz - in die Gegenwart des Taufbeckens und in die Nähe des Tisches. Rice untersucht die Auswirkungen dieser Platzierung auf die spezifischen Belange der Homiletik, den Gebrauch der Schrift und die Aneignung der Künste und kommt zu dem Schluss, dass die Bewegung der Predigt vom Text zum Tisch führt und dass die Handlung der Liturgie sowohl vom Wort abhängt als auch dieses befähigt. Charles L.
Rice ist emeritierter Professor für Homiletik an der Drew University in Madison, New Jersey, und ein bischöflicher Priester. Er ist einer der bekanntesten Pioniere der „neuen Homiletik“ und Autor von Preaching the Story (1980) und Interpretation and Imagination: The Preacher and Contemporary Literature (1970), beide bei Fortress Press erschienen.