Bewertung:

Das Buch „Das Zeitalter der Revolutionen“ von Nathan Perl-Rosenthal bietet eine einzigartige Perspektive auf die historischen Revolutionen von 1760 bis 1825 und beleuchtet weniger bekannte Ereignisse und die Rolle von Randgruppen. Es wird jedoch wegen erheblicher historischer Ungenauigkeiten und einer fantasievollen Erzählweise kritisiert, die einige Leser für inakzeptabel halten.
Vorteile:Das Buch deckt ein breites Spektrum von Revolutionen ab, darunter auch weniger bekannte wie die im kolonialen Peru und Haiti. Es hebt die Beiträge von Frauen und People of Color hervor und wird für seinen schönen Schreibstil und seine umfangreichen Recherchen gelobt.
Nachteile:Kritiker weisen auf grobe historische Ungenauigkeiten hin und beschuldigen den Autor, Fakten und Theorien zu erfinden, was zu dem Eindruck führt, dass das Buch als historischer Bericht nicht zuverlässig ist.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Age of Revolutions: And the Generations Who Made It
Eine neue Panoramageschichte der revolutionären Jahrzehnte zwischen 1760 und 1825, von Nordamerika und Europa bis Haiti und Spanischamerika, die zeigt, wie Fortschritt und Reaktion Hand in Hand gingen
Die Revolutionen, die in sieben Jahrzehnten, von 1760 bis 1825, in Europa und Amerika wüteten, schufen die moderne Welt. Revolutionäre zerbrachen Imperien, stürzten soziale Hierarchien und brachten eine Welt der Republiken hervor. Doch alte Ungerechtigkeiten blieben bestehen, und die mächtigen Motoren des revolutionären Wandels schufen neue und heimtückische Formen der Ungleichheit.
In The Age of Revolutions (Das Zeitalter der Revolutionen) bietet der Historiker Nathan Perl-Rosenthal die erste erzählende Geschichte dieser gesamten Epoche. Anhand eines Kaleidoskops bekannter und unbekannter Persönlichkeiten - von John Adams, Toussaint Louverture und Napoleon bis hin zu einem ehrgeizigen französischen Naturforscher und einer aufrührerischen peruanischen Nonne - erzählt er das Revolutionsepos als eine Generationengeschichte neu. Die erste revolutionäre Generation, beflügelt von radikalen Ideen, kämpfte darum, die hierarchischen Fesseln der alten Ordnung zu sprengen. Ihr Scheitern formte eine zweite Generation, die in der Massenorganisation geschickter war, aber eine illiberale Färbung aufwies. Die weitreichenden politischen Veränderungen, die sie nach 1800 durchführten, ätzten soziale und rassische Ungleichheiten in das Fundament der modernen Demokratie.
Das Zeitalter der Revolutionen ist eine atemberaubende Geschichte, die drei Kontinente umspannt und aufdeckt, wie die großen politischen Umwälzungen dieser Zeit über Ozeane hinweg und langsam und ungleichmäßig über Generationen hinweg entstanden sind.