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Making Data in Qualitative Research: Engagements, Ethics, and Entanglements
Making Data in Qualitative Research bietet eine generative Alternative zu veralteten Ansätzen der Datenerhebung. Indem sie Methoden durch ein Modell des Datenengagements neu denken, überlegen qualitative Forscher, was auf dem Spiel steht - ethisch, methodologisch und theoretisch - wenn wir Daten miterschaffen und uns Möglichkeiten vorstellen, Daten anders zu erheben.
Ellingson und Sotirin stützen sich auf kritische, intersektionale Perspektiven, einschließlich feministischer, poststrukturalistischer, neuer materialistischer und postqualitativer Theorien, um methodologische Praktiken der Datenerhebung für die heutige Zeit neu zu gestalten. Das Modell der Datenerhebung von Ellingson und Sotirin bietet einen lebendigen Rahmen, in dem Daten nicht gefunden, sondern gemacht werden, in dem sie zusammengestellt werden, statt gesammelt oder gesammelt zu werden, und in dem sie dynamisch werden, statt statisch zu sein. Darüber hinaus bilden Pragmatismus, Mitgefühl und Freude eine überzeugende ethische Grundlage für den Umgang mit qualitativen Daten, die die gesamte Bandbreite kritischer, postpositivistischer, intepretivistischer und kunstbasierter Forschungsmethoden widerspiegelt. Die Kapitel beleuchten kreative Möglichkeiten für den Umgang mit Feldnotizen, Audio-/Videoaufnahmen und Fotos, Transkription, digitalen/Online-Daten, partizipativen Daten und Selbstdaten.
Making Data in Qualitative Research ist eine großartige Ressource für Forscher, die vereinfachende Ansätze zur qualitativen Datenerhebung hinter sich lassen und provokative Möglichkeiten für den Umgang mit Daten nutzen möchten. Dieses Buch schlägt eine Brücke zwischen abstrakter Theoriebildung und pragmatischen Strategien für die Erhebung einer Vielzahl von Daten. Es richtet sich an Studierende (und fortgeschrittene Studenten) qualitativer Methoden und an Nachwuchswissenschaftler sowie an fortgeschrittene Wissenschaftler, die den Umfang ihrer Methoden aktualisieren und erweitern möchten.