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Democracy of Expression
Die freie Meinungsäußerung hat eine positive Dimension der Ermöglichung und eine negative Dimension der Nichtbeschränkung, die beide geschützt werden müssen, damit die Demokratie eine wesentliche kommunikative Legitimität erhält.
In Democracy of Expression erforscht Andrew Kenyon diese Notwendigkeit einer dauerhaften pluralistischen öffentlichen Rede, die mit positiver kommunikativer Freiheit verbunden ist. Anhand von Quellen aus der Medienwissenschaft, den Menschenrechten, der politischen Theorie, der Theorie der freien Meinungsäußerung und der Rechtsprechung zeigt Kenyon, wie man sich positive Dimensionen der freien Meinungsäußerung vorstellen und diese verfolgen könnte.
Kenyon erkennt zwar an, dass demokratische Regierungen mit Herausforderungen der öffentlichen Kommunikation und der freien Meinungsäußerung konfrontiert sind, die nicht einfach gelöst werden können, argumentiert aber, dass das Verständnis der Natur dieser Herausforderungen (einschließlich des Wertes der positiven freien Meinungsäußerung) zumindest eine Demokratie der Meinungsäußerung ermöglicht, in der die Gesellschaft eine Stimme hat, Urteile formuliert und wirksame Forderungen an die Regierung stellt. In diesem bahnbrechenden Werk überdenkt Kenyon nicht nur, wie wir freie Meinungsäußerung konzeptualisieren, sondern liefert auch einen Fahrplan für Reformen.