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Democracy and Constitutions: Putting Citizens First
Beim gegenwärtigen Stand der Dinge sorgt das Bekenntnis zu einer schwachen Demokratie und einem starken Konstitutionalismus dafür, dass eine Reihe von Eliten, Akteuren und Institutionen - politische, wirtschaftliche, intellektuelle und juristische - einen beträchtlichen Einfluss auf Verfassungsangelegenheiten ausüben und weniger Raum für die Beteiligung der einfachen Menschen bleibt. Mit der anhaltenden Vorrangstellung des liberalen Konstitutionalismus ist das Verfassungsrecht dazu übergegangen, die zentrale Stellung der richterlichen Macht und Autorität zu repräsentieren und zu fördern.
In Democracy and Constitutions warnt Allan C. Hutchinson vor dieser Ehrerbietung gegenüber einer juristischen Elite in Fragen der Bedeutung der Verfassung. Hutchinson ist der Ansicht, dass ein übermäßiger Rückgriff auf das Verfassungsrecht und ein Mangel an Aufmerksamkeit für die demokratische Politik die Menschen davon abhält, den moralischen und politischen Charakter der Gesellschaft zu beeinflussen; er erschöpft die bürgerlichen Energien und drängt die einfachen Menschen ins Abseits.
Das fesselnde und provokative Buch Democracy and Constitutions zeigt einen Weg weg vom Elitismus der Gegenwart und hin zu einer demokratischeren Zukunft auf, die das Engagement der Gesellschaft für Demokratie und Verfassungen wieder ins Gleichgewicht bringt. Dieses Buch plädiert für eine starke Demokratie und einen schwachen Konstitutionalismus und rückt die Bürger in den Mittelpunkt von Regierung und Politik, da eine solche Neuausrichtung besser für die Demokratie und die Gesellschaft ist.