Bewertung:

Das Buch wird wegen seines Schwerpunkts auf offener Kommunikation und der Unterstützung verschiedener Stimmen in der Bildung sehr positiv aufgenommen. Es enthält Beiträge, die den Dialog zwischen den Autoren fördern und über wichtige Fragen der Meinungsäußerung in unterdrückerischen Kontexten nachdenken.
Vorteile:Das Buch fördert eine offene Kommunikation, ermutigt zu Ausdruck und Vielfalt im Unterricht, ermöglicht es den Autoren, sich mit der Arbeit der anderen auseinanderzusetzen, und bietet eine umfassende Untersuchung wichtiger Überlegungen im Bildungsbereich.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine nennenswerten Nachteile genannt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Democratic Dialogue in Education; Troubling Speech, Disturbing Silence
In dieser Sammlung kommen Autoren aus verschiedenen Disziplinen und Perspektiven zu Wort, um die heikle Frage zu erörtern, wie die Anforderungen des demokratischen Dialogs mit der Realität einer Welt in Einklang gebracht werden können, in der nicht jede Stimme gleich viel Gewicht hat. Sollte es beispielsweise Regeln geben, die solche Ungleichgewichte ausgleichen, indem sie einige Stimmen privilegieren oder andere zum Schweigen bringen? Sollten für traditionell benachteiligte Gruppen separate Räume geschaffen werden, in denen sie nur unter sich sprechen können? Ist ein demokratischer Dialog in einem inklusiven Sinne überhaupt möglich in einer Welt, die durch vielfältige Dimensionen von Macht und Privilegien geteilt ist?
Führende Theoretiker aus mehreren Ländern setzen sich gemeinsam für soziale Gerechtigkeit ein und präsentieren radikal unterschiedliche Interpretationen dessen, was Demokratie für die pädagogische Praxis bedeutet. In einem für derartige Sammlungen ungewöhnlichen Format sprechen die Aufsätze direkt miteinander über bedeutende moralische, philosophische und praktische Unterschiede in Bezug darauf, wie man Schüler als kritische Teilnehmer in Klassenzimmern, die von Macht und Unterschieden geprägt sind, effektiv einbinden kann.
Die Autoren schöpfen aus der Philosophie, der kritischen Rassentheorie, der Soziologie, den feministischen und poststrukturellen Studien, um Themen wie Hassrede, freie Meinungsäußerung, Sprachregelungen, die Bedeutung des Schweigens, Vorstellungen von Stimme und Handlungsfähigkeit und politische Korrektheit zu behandeln. Sie erforschen ehrlich und selbstkritisch die beunruhigenden und beunruhigenden Dimensionen von Sprache und Schweigen, die das Klassenzimmer als einen brisanten Mikrokosmos zeitgenössischer politischer Widersprüche erscheinen lassen.