Bewertung:

Das Buch ist ein komplexes theologisches Werk, das den nordamerikanischen Mainline-Protestantismus, seine Identität und sein Verhältnis zur herrschenden Kultur untersucht. Der Autor Hall vertritt die Auffassung, dass ein tieferes Verständnis der christlichen Lehre und ein Bekenntnis zum Bekenntnis für das Überleben und die Relevanz des protestantischen Glaubens in der heutigen Gesellschaft unerlässlich sind.
Vorteile:Das Buch bietet tiefe Einblicke in den Niedergang des Mainstream-Protestantismus und regt die Leser dazu an, ihre Ekklesiologie und ihr Gottesverständnis zu überdenken. Halls Integration von Dialektik und theologischen Überlegungen ermutigt zu einem nachdenklichen Umgang mit modernen Glaubenspraktiken. Bemerkenswert ist sein Fokus auf „Gott mit uns“ und die Bedeutung der Gemeinschaft im Glauben. Das Buch ist für seine akademische Strenge bekannt und hat Hall einen herausragenden Platz unter den akademischen Theologen des Mainline-Protestantismus eingebracht.
Nachteile:Die Sprache des Buches kann übermäßig komplex sein, so dass der Leser häufig ein theologisches Wörterbuch zu Rate ziehen muss, was der Zugänglichkeit abträglich ist. Einige Einsichten sind unzusammenhängend und lassen einen kohärenten Rahmen vermissen, was zu Kritik von anderen Rezensenten führte. Außerdem werden bestimmte theologische Schlüsselthemen und -methoden nicht vollständig behandelt, so dass Fragen zur Auferstehung Christi ungelöst bleiben.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Professing the Faith
Was bedeutet es, als nordamerikanische Christen am Ende des zweiten Jahrtausends den Glauben zu bekennen? Douglas Hall blickt auf das Herz des christlichen Glaubens - seine Lehre über Gott, die Geschöpfe und Christus - um eine kritische und kreative Antwort auf die zeitgenössische Kultur zu formulieren.
Das Herzstück von Halls Trilogie, Professing the Faith, ist eine frische und offene Auseinandersetzung mit dem nordamerikanischen Kontext durch einen der besten religiösen Denker des Kontinents.