Bewertung:

Colin Browns Buch „Aftermath of Waterloo“ bietet eine detaillierte Untersuchung des Lebens der einfachen Soldaten, die in der Schlacht von Waterloo kämpften, sowie der politischen und sozialen Folgen der Schlacht. Das Buch bietet zwar neue Einblicke und erzählt die menschlichen Geschichten, die in der traditionellen Geschichtsschreibung oft übersehen werden, aber einige Leser sind der Meinung, dass es ihm in bestimmten Bereichen an Tiefe fehlt und dass es sich auf fragwürdige Quellen stützt.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine faszinierende und menschliche Darstellung der Schlacht von Waterloo und ihrer Folgen. Es deckt die vernachlässigten Geschichten einfacher Soldaten auf und bietet einen Kontext zu den politischen und sozialen Bedingungen der damaligen Zeit. Viele Leser fanden das Buch fesselnd, informativ und sehr lesenswert.
Nachteile:Einige Kritiker bemängeln, dass sich das Buch auf anekdotische Belege und fragwürdige Quellen stützt, was zu sachlichen Ungenauigkeiten führt. Darüber hinaus waren einige Leser der Meinung, dass die militärischen Details nicht ausreichend behandelt wurden und dass das Buch zu sehr auf politische Kommentare statt auf Militärgeschichte ausgerichtet war.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
'the Scum of the Earth': What Happened to the Real British Heroes of Waterloo?
Der Abschaum der Erde folgt den Männern, die Wellington so nannte, vom Sieg bei Waterloo bis zu einem Großbritannien der Regentschaft, das sich im Krieg mit sich selbst befand, und räumt dabei mit einigen Mythen auf, wie z. B.
der, dass mit der Niederlage Napoleons die Gefahr einer von Frankreich ausgehenden Revolution gebannt war. Kehrten die siegreichen Soldaten in ein Land zurück, das für Helden geeignet war? Nein, das taten sie nicht. 1819 wurden beim Massaker von Peterloo 15 Menschen getötet und mindestens 500 verletzt, als die Kavallerie eine Menge, die parlamentarische Reformen forderte, mit Säbeln attackierte.
In Europa herrschte vielleicht 50 Jahre lang Frieden, aber zu Hause lagen Unterdrückung und Revolution in der Luft. Gleichzeitig erlebte man den Überschwang der Regentschaftszeit mit neuen Gebäuden, neuer Kunst und sogar 17 neuen Kolonien, die mehr oder weniger zufällig erworben wurden.
Im Jahr 1848 war ganz Europa wieder einmal im Umbruch. Niemand ist besser geeignet als der politische Redakteur Colin Brown, um einen kalten, harten Blick auf die Schlacht selbst und ihre Folgen zu werfen und uns vor einem Jahrestag zu bewahren, an dem wir mit trüben Augen in die Vergangenheit blicken.