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The American South: A Very Short Introduction
Der amerikanische Süden ist ein unverwechselbarer Ort mit einer dramatischen Geschichte, der auch im einundzwanzigsten Jahrhundert über seinen regionalen Kontext hinaus von Bedeutung ist. The American South: A Very Short Introduction erforscht die Geschichte des Südens als kulturelle Kreuzung, als Treffpunkt zwischen Westeuropa und Westafrika.
Die Anfänge des Südens beleuchten die Expansion Europas in die Neue Welt, die eine koloniale Sklavengesellschaft hervorbrachte, die sich von anderen Teilen der Vereinigten Staaten unterschied, aber auch Gemeinsamkeiten mit anderen kolonialen Gesellschaften aufwies. Der Bürgerkrieg und die Bürgerrechtsbewegung veränderten den Süden auf unterschiedliche Weise und bleiben Teil eines lebendigen und umstrittenen öffentlichen Gedächtnisses. In jüngerer Zeit stand der ausgeprägte Traditionalismus des Südens in Bezug auf Bräuche und Werte in einem Spannungsverhältnis zu den Kräften der Modernisierung, die im zwanzigsten Jahrhundert langsam einen Wandel erzwangen.
Die kreativen Antworten der Südstaatler auf diese Erfahrungen haben den amerikanischen Süden in der ganzen Welt in Literatur, Film, Musik und Küche bekannt gemacht. Charles Reagan Wilson argumentiert für die Bedeutung der Kreativität im Süden, die sich aus der Vielfalt der Völker, Kulturen und Erfahrungen ergibt, die der regionale Kontext begünstigt hat.
Der Süden ist heute zum neuen Zentrum der Einwanderung geworden, was die Komplexität des kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebens in der Region noch erhöht. In diesem Buch werden die Belastungen und Tragödien der Geschichte des Südens den kreativen Errungenschaften gegenübergestellt, die aus dieser Region hervorgegangen sind, und so ein Porträt eines komplexen amerikanischen Ortes gezeichnet.