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Constructing Quantum Mechanics Volume 2: The Arch, 1923-1927
Dies ist der zweite von zwei Bänden über die Entstehung der Quantenmechanik im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts.
Er umfasst den Zeitraum 1923-1927. Nachdem einige der Schwierigkeiten, auf die die alte Quantentheorie Anfang der 1920er Jahre gestoßen war, sowie die Entdeckung des Ausschlussprinzips und des Elektronenspins behandelt wurden, wird die Entstehung von zwei Formen der neuen Quantenmechanik, der Matrixmechanik und der Wellenmechanik, in den Jahren 1923-27 nachgezeichnet. Anschließend wird gezeigt, wie die neue Theorie einige der Fehler der alten Theorie behebt und deren Erfolge auf eine solidere Grundlage stellt.
Schließlich wird gezeigt, wie 1927 die beiden Formen der neuen Theorie vereinheitlicht wurden, zunächst durch die statistische Transformationstheorie, dann durch den Hilbert-Raum-Formalismus. Dieser Band bietet eine detaillierte Analyse der klassischen Arbeiten von Heisenberg, Born, Jordan, Dirac, De Broglie, Einstein, Schrdinger, von Neumann und anderen Autoren.
Auf der Grundlage der Korrespondenz dieser und anderer Physiker, ihrer späteren Erinnerungen und der umfangreichen Sekundärliteratur über die „Quantenrevolution“ stellt dieser Band diese Arbeiten in den Kontext der Diskussionen, aus denen die moderne Quantenmechanik hervorging. Er argumentiert, dass die Entstehung der modernen Quantenmechanik als die Konstruktion eines Bogens auf einem Gerüst gesehen werden kann, das von der alten Quantentheorie bereitgestellt wurde und verworfen wurde, als der Bogen sich selbst tragen konnte.