Bewertung:

Die Rezensionen heben die positive Aufnahme des Buches hervor und loben insbesondere den gut recherchierten Inhalt und die einzigartigen Perspektiven auf die Geschichte Kaliforniens. Die Leser fanden es aufschlussreich und eine wertvolle Quelle, insbesondere für akademische Zwecke. Die Komplexität der wirtschaftlichen Diskussionen machte es jedoch für Laien etwas schwierig.
Vorteile:Gut recherchiert, aufschlussreich, präsentiert neue Informationen über die Geschichte Kaliforniens, verbindet historische und wirtschaftliche Aspekte, praktisches Format für die digitale Lektüre und insgesamt eine wertvolle Quelle.
Nachteile:Einige Teile waren für Laien schwer zu verstehen und erforderten aufgrund der Komplexität bestimmter wirtschaftlicher Ansichten die Verwendung eines Wörterbuchs.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Mining California: An Ecological History
Eine Umweltgeschichte Kaliforniens während des Goldrausches
Zwischen 1849 und 1874 wurde in Kalifornien Gold im Wert von fast 1 Milliarde Dollar abgebaut. Mit wenig verfügbarem Kapital oder Arbeitskräften wurden die Hänge mit Hochdruck-Wasserkanonen in Schleusen gespült, die mit Quecksilber das Gold einfingen, die Erde aber wegschwemmten; schließlich gelangte mehr als dreimal so viel Erde in die kalifornischen Flüsse, wie für den Bau des Panamakanals bewegt wurde, und hinterließ auf jeder Meile zwanzig Tonnen Quecksilber - die Flüsse traten über die Ufer, die Täler wurden überflutet und das Land vergiftet. Im Rausch des Reichtums wurden durch dieselbe Kette vorhersehbarer Folgen die Wälder und Wiesen Kaliforniens geschädigt.
Seit William Cronons Nature's Metropolis hat ein Historiker John Muirs Einsicht - "Wenn wir versuchen, irgendetwas für sich allein zu betrachten, finden wir es mit allem anderen im Universum verbunden" - nicht mehr so gekonnt auf die Geschichte des amerikanischen Westens angewendet. Wunderschön erzählt, ist dies westliche Umweltgeschichte in ihrer schönsten Form.