Bewertung:

In den Rezensionen wird Andrew Isenbergs Buch „The Destruction of the Bison“ im Allgemeinen für seine detaillierte Analyse der Faktoren gelobt, die zum Beinahe-Aussterben des amerikanischen Bisons beigetragen haben, sowie für seine Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den amerikanischen Ureinwohnern, der Ökologie und den euro-amerikanischen Jagdpraktiken. In einigen Rezensionen wird das Buch jedoch für vermeintliche Verzerrungen und Versäumnisse bei der Berücksichtigung des gesamten historischen Kontextes kritisiert, insbesondere was die Rolle der euro-amerikanischen Aggression beim Rückgang des Bisons betrifft.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche Recherche, seine aufschlussreiche Analyse und seine Fähigkeit, konventionelle Erzählungen über die Geschichte der USA und die Kultur der amerikanischen Ureinwohner in Frage zu stellen, hoch geschätzt. Es wird als erhellend, fesselnd und lehrreich beschrieben und zeichnet sich durch eine gut organisierte Struktur und umfangreiche Referenzen aus.
Nachteile:Kritiker sind der Meinung, dass das Buch eine irreführende Darstellung der Jagdpraktiken der amerikanischen Ureinwohner bietet und möglicherweise die Auswirkungen der euro-amerikanischen Ausbeutung und der Regierungspolitik auf den Rückgang des Bisons herunterspielt. Einige sind der Meinung, dass es bei der Behandlung spezifischer historischer Ereignisse an Tiefe mangelt und Vorurteile vermittelt, die ein dominantes kulturelles Narrativ widerspiegeln.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
The Destruction of the Bison: An Environmental History, 1750-1920
In den letzten zwanzig Jahren war The Destruction of the Bison ein grundlegendes Werk der Umweltgeschichte. Andrew C.
Isenberg bietet eine prägnante Analyse des Beinahe-Aussterbens der nordamerikanischen Bisonpopulation von geschätzten 30 Millionen im Jahr 1800 auf weniger als 1000 ein Jahrhundert später. Seine breit angelegte, interdisziplinäre Studie berücksichtigt sorgfältig die vielfältigen kulturellen und ökologischen Ursachen für die Ausrottung der Art.
Die Jubiläumsausgabe enthält ein neues Vorwort, das dieses bahnbrechende Werk mit den Entwicklungen auf diesem Gebiet in Verbindung bringt - insbesondere mit den neuen Perspektiven in der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner und dem Aufkommen der transnationalen Geschichte - und die Geschichte des Bisons in einen globalen Kontext stellt. Ein neues Nachwort dehnt die Studie auf das einundzwanzigste Jahrhundert aus und unterstreicht die anhaltende Bedeutung dieses bahnbrechenden Textes für heutige und zukünftige Studenten und Gelehrte.