Bewertung:

In den Rezensionen wird Hiromi Yoshidas Lyrik in „Icarus Burning“ sehr positiv bewertet und ihre Tiefe und unverwechselbare Stimme hervorgehoben.
Vorteile:Einzigartiger und kühner poetischer Stil, reich an mythologischen Bezügen und zeitgenössischen Themen. Die Autorin ist furchtlos in der Erforschung komplexer Themen und hat eine unverwechselbare Stimme. Die Poesie verspricht eine spannende Reise für die Leser.
Nachteile:Einige Leser könnten die Themen sexuelles Trauma und Anspielungen auf dunklere Themen herausfordernd oder unangenehm finden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Icarus Burning
Hiromi Yoshidas Debüt-Gedichtband Icarus Burning bietet einen verlockenden Einblick in die Welt der gefallenen Ikonen, gescheiterten Beziehungen und brennenden Klaviere nach 9/11.
Aus diesem Aschehaufen wird Ikarus als Zeichen des schwankenden Begehrens wiedererweckt - "dem Siedepunkt am Hudson-Horizont entgegenwachsend". Das Ground Zero-Museum der amerikanischen Psyche funkelt, platzt auf und zeigt Sylvia Plath, Anne Sexton, Gregory Corso, Patty Hearst, Norman Bates, Rosa Parks und die Jungfrau Maria.
Sie sind die ikonografische Phantasmagorie, die über die "nymphomanische Karawane" der New Yorker U-Bahn-Pendler wacht. Hiromi Yoshidas radikale Lyrik gibt ihnen allen poetische Gerechtigkeit und noch mehr.