Bewertung:

Die Rezensionen heben sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Buches als Kritik und Begleiter zu Joyces Werken hervor. Während einige Aufsätze aufschlussreiche Analysen und Zugänglichkeit für Leser bieten, die Joyce noch nicht kennen, wird an anderen kritisiert, dass sie zu akademisch sind und sich nicht mit der aktuellen Wissenschaft auseinandersetzen.
Vorteile:Das Buch enthält wertvolle Beiträge von verschiedenen Wissenschaftlern, die hilfreiche Einblicke in Joyces Texte bieten und es auch für Anfänger zugänglich machen. Zu den bemerkenswerten Aufsätzen gehören der von Derek Attridge, der von Garry Leonard über „Dubliners“ und der von Jennifer Wickes, die sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Lesern die Komplexität von Joyce' Werk nahebringen.
Nachteile:Viele Aufsätze werden als dicht, jargonlastig und ohne neue Perspektiven empfunden, insbesondere von etablierten Autoren wie Seamus Deane, der überholte Einsichten bietet. Die Sammlung leidet unter einem akademischen Ton, der gelegentlich den Genuss von Joyces Werk schmälert und zu dem Gefühl führt, von der Theorie erdrückt zu werden und an Schwung zu verlieren.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Cambridge Companion to James Joyce
Dieser Companion enthält mehrere neue und überarbeitete Aufsätze, die die zunehmende Betonung von Joyces Politik widerspiegeln, und konzentriert sich auf die Bedeutung seines Engagements für Irland sowie auf die Veränderungen, die die Gender Studies in der Kritik an seinem Werk bewirkt haben.
Die zweite Ausgabe enthält Aufsätze eines internationalen Teams führender Wissenschaftler, die zum Nachdenken und zur Diskussion anregen sollen. Ergänzende Leselisten und eine ausführliche Bibliographie bieten den Lesern das nötige Rüstzeug für eine weitere fundierte Auseinandersetzung mit Joyce.
Erste Ausgabe Hb (1990): 0-521-33014-9 First Edition Pb (1990): 0-521-37673-4.