Bewertung:

Die Rezensionen des „Höllendialogs zwischen Machiavelli und Montesquieu“ sind polarisiert: Einige Leser loben die Einblicke in die Machtdynamik, andere kritisieren den historischen Kontext und die propagandistischen Implikationen. Das Buch wird sowohl als bedeutender historischer Text als auch als schwierige Lektüre angesehen, wobei der Kommentar einen wichtigen Kontext liefert.
Vorteile:⬤ Es bietet tiefe Einblicke in politische Macht und Tyrannei, die sowohl für den historischen als auch für den zeitgenössischen Kontext relevant sind.
⬤ Der Kommentar von John Waggoner wird als umfangreich, aber notwendig angesehen, da er einen wertvollen Kontext liefert.
⬤ Beschrieben als fesselnd und zum Nachdenken anregend, da es die Manipulation gesellschaftlicher Normen durch mächtige Instanzen aufzeigt.
⬤ Wird als „Pflichtlektüre“ angesehen, um die Umstände der „Protokolle der Weisen von Zion“ zu verstehen.
⬤ Beleuchtet die historische Figur des Machiavelli in einem komplexen Licht und zeigt Missverständnisse über sein Werk auf.
⬤ Das Buch ist aufgrund seiner historischen Sprache und seines Formats schwer zu lesen.
⬤ Manche halten den umfangreichen Kommentar für langweilig, obwohl er als notwendig anerkannt wird.
⬤ Die Assoziation des Buches mit antisemitischer Propaganda trübt seine Wahrnehmung bei manchen Lesern.
⬤ Die polarisierende Natur der Rezensionen lässt vermuten, dass nicht jeder das Material positiv interpretiert, was zu einem Mangel an Konsens über seine Wirkung führt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Dialogue in Hell between Machiavelli and Montesquieu: Humanitarian Despotism and the Conditions of Modern Tyranny
John Waggoners hervorragende Übersetzung und Kommentierung von Jolys Dialog - die erste getreue Übersetzung ins Englische - versucht nicht nur, das schmutzige Erbe der Protokolle der Weisen von Zion zu aktualisieren, sondern auch Jolys ursprüngliches Werk für ein ernsthaftes Studium in seinem eigenen Recht zu erlösen, anstatt es durch die Brille des Antisemitismus zu betrachten.
Waggoners Arbeit rechtfertigt einen Mann, der weder ein Antisemit noch ein Befürworter der Art von tyrannischer Politik war, der die Protokolle später dienten, und präsentiert Maurice Joly, der einst viel geschmäht und zu lange ignoriert wurde, als einen der bedeutendsten politischen Denker des 19.