Bewertung:

Stephen Powells „Der erste Trinkspruch gilt dem Frieden“ bietet eine eindringliche Erkundung der Südkaukasusregion und verbindet persönliche Erzählungen mit historischen Einblicken. Das Buch besticht durch seine lebendigen Beschreibungen, die fesselnde Erzählweise und die tiefe Verbundenheit mit der Kultur und den Menschen der Region. Es ist eine aufschlussreiche Lektüre, insbesondere für diejenigen, die mit Georgien, Armenien, Aserbaidschan und der komplexen Geschichte dieser Länder nicht vertraut sind.
Vorteile:Die Leser lobten das Buch für seinen anregenden Inhalt, die reichhaltige und präzise Sprache und die Fähigkeit des Autors, die Landschaften und Kulturen des Südkaukasus anschaulich darzustellen. Die persönlichen Schilderungen lokaler Interaktionen und der aufschlussreiche historische Kontext wurden ebenfalls als wichtige Stärken hervorgehoben. Insgesamt wird das Buch als lehrreich und dennoch sehr fesselnd empfunden und erweitert den Reisehorizont des Lesers.
Nachteile:Einige Rezensenten wiesen darauf hin, dass die Sprache recht fortgeschritten sei, was dazu führe, dass man häufig ein Wörterbuch benötige. Während viele das Buch faszinierend fanden, waren andere der Meinung, dass die Thematik nicht für ein breites Publikum geeignet ist, insbesondere für diejenigen, die bereits mit der Region vertraut sind oder sich nicht für sie interessieren.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The First Toast is to Peace: Travels in the South Caucasus
Der erste Trinkspruch gilt dem Frieden: Travels in the South Caucasus erweckt einen fesselnden Teil des Globus zum Leben, den die englischsprachige Welt nur langsam zu schätzen gelernt hat. Stephen Powell, ein britischer Journalist, reiste durch entlegene Gebirgszüge in Georgien, Aserbaidschan und Armenien und verlor sein Herz an den Kaukasus.
Die schroffe Schönheit der Berge, die höher sind als die Alpen, das ausgeprägte Geschichtsbewusstsein und die anhaltenden Traditionen der Gastfreundschaft verleihen der Region einen ganz eigenen Reiz. Der Wandel im Kaukasus vollzog sich langsam, und in einem Teil Georgiens trugen die Männer bis in die 1930er Jahre hinein Kettenhemden. The First Toast is to Peace führt den Leser durch dieses komplexe Land mit Berichten aus erster Hand über ferne Wege, Streifzügen durch die Geschichte und Gesprächen mit Einheimischen über ihre Hoffnungen für die Zukunft.
Die Erzählung gibt Antworten auf große und kleine Fragen. Wie wird Stalin heute in seinem Heimatland Georgien gesehen? Wie erreicht man Khevsureti mit dem Pferd? Wie sieht das Leben in Europas vergessenem Kriegsgebiet, Berg-Karabach, aus?