Bewertung:

Das Buch handelt von Willi Geismeier, einem ehemaligen Münchner Polizeikommissar, der zur Zeit des Nationalsozialismus auf der Flucht vor der Gestapo eine Reihe von Morden aufklärt. Die Erzählung verbindet spannende Elemente mit historischem Kontext und veranschaulicht die bedrückende Atmosphäre im München der 1930er Jahre.
Vorteile:Eine fesselnde Geschichte, ein interessanter historischer Kontext, eine starke Charakterentwicklung und ein spannender Plot mit einer raffinierten Auflösung. Die Schilderung der bedrückenden Atmosphäre dieser Zeit hat einen Bezug zu aktuellen Themen und verstärkt das Gefühl der Dringlichkeit und Relevanz.
Nachteile:Der Schreibstil ist knapp und abgehackt, was das Leseerlebnis für manche beeinträchtigen kann. Es gibt Fälle, in denen die Zeitlinien unklar sind und Details beschönigt werden, was verwirrend sein kann. Die Mischung aus Krimi und historischen Informationen lenkt manchmal von der Haupthandlung ab.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Constant Man
Der ehemalige Münchner Kriminalbeamte Willi Geismeier wird aus seinem Versteck geholt, um einen geistesgestörten Serienmörder zu finden.
Der ehemalige Münchner Kriminalbeamte Willi Geismeier ist ein gesuchter Mann. Er hat seine Karriere geopfert und sein Leben aufs Spiel gesetzt, als er einen hochrangigen Nazi-Beamten als Mörder entlarvte, und versteckt sich nun in einer Hütte tief im Bayerischen Wald.
Doch als seine Freundin Lola brutal überfallen wird, kehrt Willi verkleidet und unter neuer Identität - Karl Juncker - nach München zurück und ist entschlossen, den Täter zu finden. Währenddessen bringt der Fund einer Frauenleiche in der Isar Willis alten Kollegen und Freund, Kommissar Hans Bergemann, dazu, ähnliche verstörende Morde aufzudecken, die Jahre zurückliegen. Ein Serienmörder, der es auf junge Frauen abgesehen hat, treibt sein Unwesen auf Münchens Straßen. Könnten sie für den Angriff auf Lola verantwortlich sein, und kann Willi einen geistesgestörten Mörder fangen, bevor die Gestapo ihn erwischt?