Bewertung:

Das Buch stellt eine umfassende Untersuchung der historischen und rechtlichen Aspekte des israelisch-palästinensischen Konflikts dar und argumentiert für das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung, während es die Ungerechtigkeiten während der Gründung Israels detailliert aufzeigt. Während einige Leser die Klarheit, die Qualität der Recherche und die Lesbarkeit des Buches loben, kritisieren andere die vermeintliche Voreingenommenheit und die historischen Ungenauigkeiten.
Vorteile:⬤ Der Autor John Quigley verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet und garantiert einen gut recherchierten Inhalt.
⬤ Klarheit und Struktur des Buches werden als hervorragend gelobt, da es komplexe Themen zugänglich macht.
⬤ Die Leser finden das Buch trotz seines akademischen Charakters sehr gut lesbar.
⬤ Bietet eine detaillierte historische Darstellung, die das Verständnis des israelisch-palästinensischen Konflikts fördert.
⬤ Es wird als wertvolle Quelle für diejenigen angesehen, die das humanitäre Recht und die Rechte der palästinensischen Bevölkerung verstehen wollen.
⬤ Einige Rezensenten werfen dem Buch vor, eine voreingenommene, pro-arabische Perspektive zu vertreten und gegenteilige historische Fakten zu ignorieren.
⬤ In der Kritik heißt es, die historische Darstellung sei revisionistisch und propagandistisch, was die Objektivität des Buches untergrabe.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch keine ausgewogene Sichtweise bietet und seine Behauptungen rechtlich nicht fundiert sind.
⬤ Es gibt heftige Reaktionen von Seiten derjenigen, die Quigleys Schlussfolgerungen anzweifeln und behaupten, dass man dem Buch aufgrund der vermeintlichen Ungenauigkeiten nicht trauen kann.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Case for Palestine: An International Law Perspective
John Quigley bringt in dieser aktualisierten Ausgabe seines wichtigen Buches eine notwendige völkerrechtliche Perspektive in den scheinbar unlösbaren israelisch-palästinensischen Konflikt ein. Seit 2000 ist der Kreislauf aus Blutvergießen und Vergeltung zunehmend außer Kontrolle geraten.
Quigley führt das Scheitern der Verhandlungen im Jahr 2000 auf die mangelnde Bereitschaft Israels zurück, auf der Grundlage der Prinzipien von Recht und Gerechtigkeit zu verhandeln. Er argumentiert, dass während des gesamten letzten Jahrhunderts etablierte Grundsätze des internationalen Rechts - und insbesondere das Selbstbestimmungsrecht - zugunsten der Zionisten und dann der Israelis zum Nachteil der Palästinenser übersehen oder ignoriert wurden. In diesem Band vermittelt Quigley ein gründliches Verständnis beider Seiten des Konflikts im Kontext des Völkerrechts.
Er vertritt die Auffassung, dass die Palästinenser einen stärkeren Rechtsanspruch auf Jerusalem haben als die Israelis, dass die palästinensischen Flüchtlinge in Gebiete zurückgeführt werden sollten, die auch innerhalb der Grenzen Israels liegen, und dass Israel sich aus den 1967 besetzten Gebieten zurückziehen sollte. Wie schon in seinem früheren Band liefert Quigley eine ausführlich dokumentierte Bewertung des Konflikts während des letzten Jahrhunderts, wobei er die zionistische Bewegung, die Entscheidung des Völkerbundes, ein jüdisches Heimatland in Palästina zu fördern, den Krieg von 1948 und die Gründung Israels sowie die israelische Besetzung des Westjordanlands, des Gazastreifens und der Golanhöhen während des Krieges von 1967 erörtert.