Bewertung:

Das Buch schildert auf erschütternde Weise das Leben von Leonarda Cianciulli, einer Frau, die aufgrund ihrer traumatischen Vergangenheit und ihres Aberglaubens grausame Verbrechen beging. Die Leser werden von der gut recherchierten Erzählung gefesselt, die tiefgreifende psychologische Themen erforscht und dabei fesselnd und zugänglich bleibt. Einige Kritiker bemängeln jedoch den Schreibstil und das Fehlen von visuellen Hilfsmitteln in Form von Fotos, die die Erzählung begleiten.
Vorteile:⬤ Eine gut recherchierte und sachliche Darstellung einer wahren Kriminalgeschichte.
⬤ Fesselnde Erzählung, die den Leser bei der Stange hält.
⬤ Bietet tiefe psychologische Einblicke in die Motivationen der Figuren.
⬤ Bietet eine einzigartige historische Perspektive, insbesondere im Hinblick auf den gesellschaftlichen Kontext des Lebens von Frauen in der Vergangenheit.
⬤ Fängt die Sympathie des Lesers für die Protagonistin trotz ihrer Verbrechen ein.
⬤ Der Schreibstil wird manchmal als einfach oder abgehackt kritisiert.
⬤ Einige Leser empfanden die eingestreuten historischen Zusammenhänge als ablenkend.
⬤ Fehlende Fotos oder visuelle Hilfen, die einige Leser erwartet hatten.
⬤ Die tragische und anschauliche Natur der Geschichte ist möglicherweise nicht für alle Leser geeignet.
⬤ Einige empfanden die Vermischung von Fakten und Spekulationen als zu unscharf.
(basierend auf 190 Leserbewertungen)
The Curse: A Shocking True Story of Superstition, Human Sacrifice and Cannibalism
Im Jahr 1894 wurde Leonarda Cianciulla in eine misshandelnde Familie hineingeboren. Als junges Mädchen unternahm sie zweimal einen Selbstmordversuch, um sich von dem Elend zu befreien. Nach Jahrzehnten des Missbrauchs suchte Leonarda nach Stabilität und heiratete Raffaele Pansardi. Ihre Mutter war damit nicht einverstanden und machte ihrer Wut auf die schärfste Art Luft. Sie verfluchte die Ehe.
Leonarda glaubte, dass die Worte ihrer Mutter Macht hatten, und sie verfolgten sie für den Rest ihres Lebens. Nach dem Fluch erlitt Leonarda Anfälle und Krampfanfälle, wurde wegen Betrugs inhaftiert, verlor ihr Haus durch ein Erdbeben, hatte drei Fehlgeburten und verlor zehn Kinder in ihrer Jugend durch Krankheit. Ihre Ängste wurden noch verstärkt, als sie eine Romani-Wahrsagerin aufsuchte, die ihr sagte: "In einer Hand sehe ich das Gefängnis. In der anderen ein Irrenhaus.".
Im Jahr 1939 teilte Leonardas ältester Sohn Giuseppe ihr mit, dass er zur Armee gehen würde. Als eines von nur vier verbliebenen Kindern musste sie ihn um jeden Preis beschützen. Sie beschloss, dass der einzige Weg, dies zu tun, die extremsten Mittel waren - Menschenopfer.
Der Fluch ist ein erschütternder Bericht über eine der brutalsten und bizarrsten wahren Kriminalgeschichten der Geschichte. Ryan Greens fesselnde Erzählung zieht den Leser in den realen Horror hinein, den die Opfer erlebt haben, und hat alle Elemente eines klassischen Thrillers.
VORSICHT: Dieses Buch enthält anschauliche Schilderungen von Missbrauch und Gewalt. Wenn Sie besonders empfindlich auf dieses Material reagieren, ist es ratsam, nicht weiterzulesen.